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Evidenzbasis

Studien zu Cannabis als Medizin

Eine kuratierte Auswahl von 82 wissenschaftlichen Arbeiten, die in der deutschsprachigen Cannabis-Medizin-Debatte häufig zitiert werden — Cochrane-Reviews, NEJM-Phase-3-Trials, der NAS-Evidenz-Report und die BfArM-Begleiterhebung. Jeder Eintrag verlinkt direkt auf die Primärquelle (DOI oder PubMed), damit du selbst prüfen kannst.

Wichtig: Wir geben hier keine Wirkungsversprechen wieder. Die kurze Beschreibung zu jeder Studie sagt, was untersucht wurde, nicht mit welchem Ergebnis. Wer eine Aussage zu Wirkung, Dosis oder Risiken ableiten möchte, soll die Originalstudie konsultieren — und mit der behandelnden Ärzt:in besprechen.

Kategorie

Indikation

  1. Klinische Studie Chronische Schmerzen Klinische Relevanz: moderat 2007

    Cannabis in painful HIV-associated sensory neuropathy: A randomized placebo-controlled trial

    Abrams DI, et al. · Neurology

    Randomisierte, placebo-kontrollierte Studie zu inhaliertem Cannabis bei HIV-assoziierter sensorischer Neuropathie.

    Strukturiertes Abstract
    Ziel:
    Das Ziel dieser Studie war es, die Wirksamkeit von inhaliertem Cannabis bei der Behandlung von schmerzhafter HIV-assoziierter sensorischer Neuropathie zu untersuchen.
    Design:
    Die Studie war eine randomisierte, placebo-kontrollierte klinische Prüfung.
    Population:
    Die Studie umfasste Patienten mit HIV-Infektion und symptomatischer sensorischer Neuropathie.
    Intervention:
    Die Patienten erhielten entweder inhaliertes Cannabis oder ein Placebo.
    Primärer Endpunkt:
    Der primäre Endpunkt war die Änderung der Schmerzintensität.
    Limitationen:
    Die Studie hatte eine begrenzte Anzahl von Teilnehmern und eine kurze Behandlungsdauer.

    Die Studie ist für die deutsche Versorgungspraxis relevant, da sie sich mit der Behandlung von chronischen Schmerzen bei HIV-Patienten beschäftigt, jedoch nicht in einer der Top-Tier-Zeitschriften wie Cochrane, NEJM oder JAMA veröffentlicht wurde.

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  2. Klinische Studie Psychiatrie Klinische Relevanz: hoch 2014

    Nabiximols as an Agonist Replacement Therapy During Cannabis Withdrawal

    Allsop DJ, et al. · JAMA Psychiatry

    Randomisierte, placebo-kontrollierte Studie zur Anwendung von Nabiximols (Sativex) als Ersatztherapie zur Linderung von Cannabis-Entzugssymptomen.

    Strukturiertes Abstract
    Ziel:
    Die Studie zielt darauf ab, die Wirksamkeit von Nabiximols als Ersatztherapie zur Linderung von Cannabis-Entzugssymptomen zu untersuchen. Die Forscher wollten herausfinden, ob Nabiximols eine geeignete Alternative zur herkömmlichen Behandlung von Cannabis-Entzug ist.
    Design:
    Die Studie ist eine randomisierte, placebo-kontrollierte Studie, die die Anwendung von Nabiximols bei Patienten mit Cannabis-Entzug untersucht. Die Teilnehmer wurden in eine Behandlungsgruppe mit Nabiximols oder eine Placebo-Gruppe randomisiert.
    Population:
    Die Studie umfasst Patienten, die an Cannabis-Entzug leiden und eine Behandlung suchen. Die Teilnehmer wurden nach strengen Auswahlkriterien ausgewählt, um sicherzustellen, dass sie die Teilnahmebedingungen erfüllen.
    Intervention:
    Die Intervention besteht in der Anwendung von Nabiximols, einem Medikament, das aus einer Kombination von THC und CBD besteht. Die Teilnehmer in der Behandlungsgruppe erhielten Nabiximols, während die Teilnehmer in der Placebo-Gruppe ein Placebo erhielten.
    Primärer Endpunkt:
    Das primäre Ergebnismaß ist die Linderung von Cannabis-Entzugssymptomen. Die Forscher haben verschiedene Bewertungsinstrumente verwendet, um die Symptome der Teilnehmer zu messen und die Wirksamkeit von Nabiximols zu bewerten.
    Limitationen:
    Die Studie hat einige Einschränkungen, wie z.B. die begrenzte Anzahl von Teilnehmern und die kurze Behandlungsdauer. Diese Einschränkungen sollten bei der Interpretation der Ergebnisse berücksichtigt werden.

    Die Studie wurde in der renommierten Zeitschrift JAMA Psychiatry veröffentlicht, was auf eine hohe methodische Qualität und Relevanz für die deutsche Versorgungspraxis hinweist.

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  3. Meta-Analyse / Review Chronische Schmerzen Klinische Relevanz: moderat 2015

    Inhaled Cannabis for Chronic Neuropathic Pain: An Individual Patient Data Meta-analysis

    Andreae MH, et al. · The Journal of Pain

    Individuelle-Patientendaten-Meta-Analyse zu inhaliertem Cannabis bei chronisch-neuropathischem Schmerz aus 5 randomisierten Studien.

    Strukturiertes Abstract
    Ziel:
    Die Studie zielt darauf ab, die Wirksamkeit von inhaliertem Cannabis bei der Behandlung von chronisch-neuropathischem Schmerz zu untersuchen.
    Design:
    Die Studie ist eine Meta-Analyse von fünf randomisierten Studien, die individuelle Patientendaten ausgewertet haben.
    Population:
    Die Studien umfassten Patienten mit chronisch-neuropathischem Schmerz, die inhaliertes Cannabis als Behandlung erhielten.
    Intervention:
    Die Intervention bestand in der Verabreichung von inhaliertem Cannabis, um den Schmerz zu lindern.
    Primärer Endpunkt:
    Das primäre Ergebnis war die Veränderung des Schmerz niveaus bei den Patienten.
    Limitationen:
    Die Studie hat einige Einschränkungen, wie z.B. die begrenzte Anzahl von Studien und die Variabilität der Studienpopulationen.

    Die Studie ist relevant für die deutsche Versorgungs-Praxis, da sie eine Meta-Analyse von randomisierten Studien zu inhaliertem Cannabis bei chronisch-neuropathischem Schmerz darstellt, aber nicht in einer Top-Zeitschrift wie Cochrane, NEJM oder JAMA veröffentlicht wurde.

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  4. Meta-Analyse / Review Chronische Schmerzen Klinische Relevanz: moderat 2017

    Efficacy of Cannabis-Based Medicines for Pain Management: A Systematic Review and Meta-Analysis of RCTs

    Aviram J, Samuelly-Leichtag G · Pain Physician

    Systematische Übersicht und Meta-Analyse über randomisierte kontrollierte Studien zur Wirksamkeit Cannabis-basierter Arzneimittel im Schmerzmanagement.

    Strukturiertes Abstract
    Ziel:
    Das Ziel dieser systematischen Übersicht und Meta-Analyse war es, die Wirksamkeit von Cannabis-basierten Arzneimitteln im Schmerzmanagement zu untersuchen.
    Design:
    Die Studie umfasste eine systematische Übersicht und Meta-Analyse von randomisierten kontrollierten Studien (RCTs) zu Cannabis-basierten Arzneimitteln im Schmerzmanagement.
    Population:
    Die Studien umfassten Patienten mit chronischen Schmerzen, die Cannabis-basierte Arzneimittel erhielten.
    Intervention:
    Die Interventionen umfassten die Verabreichung von Cannabis-basierten Arzneimitteln, einschließlich Cannabis-Extrakten und -Ölen.
    Primärer Endpunkt:
    Der primäre Outcome war die Wirksamkeit von Cannabis-basierten Arzneimitteln im Schmerzmanagement.
    Limitationen:
    Die Studie hatte einige Limitationen, einschließlich der begrenzten Anzahl von Studien und der Variabilität in der Studienqualität.

    Die Studie ist für die deutsche Versorgungs-Praxis relevant, da sie eine systematische Übersicht und Meta-Analyse von RCTs zu Cannabis-basierten Arzneimitteln im Schmerzmanagement liefert, aber nicht in einer Top-Zeitschrift wie Cochrane, NEJM oder JAMA veröffentlicht wurde.

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  5. Meta-Analyse / Review Psychiatrie 2017

    Cannabis, cannabinoids, and sleep: a review of the literature

    Babson KA, et al. · Current Psychiatry Reports

    Literaturübersicht zu Cannabis und Cannabinoiden im Kontext von Schlafarchitektur und Schlafstörungen.

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  6. Real-World-Evidence Onkologie Klinische Relevanz: moderat 2013

    The medical necessity for medicinal cannabis: prospective, observational study evaluating the treatment in cancer patients on supportive or palliative care

    Bar-Sela G, et al. · Evidence-Based Complementary and Alternative Medicine

    Prospektive Beobachtungsstudie zu Indikation und Symptomverlauf bei medizinischem Cannabis in onkologischer Supportiv- und Palliativtherapie.

    Strukturiertes Abstract
    Ziel:
    Die Studie zielt darauf ab, die medizinische Notwendigkeit von medizinischem Cannabis bei Krebspatienten in unterstützender oder palliativer Behandlung zu untersuchen.
    Design:
    Es handelt sich um eine prospektive, Beobachtungsstudie, die den Einsatz von medizinischem Cannabis in der Onkologie untersucht.
    Population:
    Die Studie umfasst Krebspatienten, die eine unterstützende oder palliative Behandlung erhalten.
    Intervention:
    Die Intervention besteht in der Verabreichung von medizinischem Cannabis.
    Primärer Endpunkt:
    Der primäre Endpunkt der Studie ist die Bewertung der Wirksamkeit und Sicherheit von medizinischem Cannabis bei der Linderung von Symptomen bei Krebspatienten.
    Limitationen:
    Die Studie hat die Einschränkung, dass es sich um eine Beobachtungsstudie handelt, was die Aussagekraft der Ergebnisse beeinflussen kann.

    Die Studie ist für die deutsche Versorgungspraxis relevant, da sie sich mit der Anwendung von medizinischem Cannabis in der Onkologie beschäftigt, jedoch nicht aus einer Top-Quelle wie Cochrane, NEJM oder JAMA stammt.

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  7. Klinische Studie Allgemein Klinische Relevanz: moderat 1995

    Dronabinol as a treatment for anorexia associated with weight loss in patients with AIDS

    Beal JE, et al. · Journal of Pain and Symptom Management

    Frühe randomisierte Studie zu Dronabinol gegen Anorexie und Gewichtsverlust bei AIDS-bezogenem Wasting-Syndrom.

    Strukturiertes Abstract
    Ziel:
    Die Studie zielt darauf ab, die Wirksamkeit von Dronabinol bei der Behandlung von Anorexie und Gewichtsverlust bei Patienten mit AIDS zu untersuchen. Das Ziel ist es, die Auswirkungen von Dronabinol auf den Appetit und das Körpergewicht zu bewerten.
    Design:
    Die Studie ist eine randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Studie. Die Teilnehmer wurden in zwei Gruppen aufgeteilt, eine erhielt Dronabinol und die andere ein Placebo.
    Population:
    Die Studie umfasst Patienten mit AIDS, die an Anorexie und Gewichtsverlust leiden. Die Teilnehmer waren erwachsene Patienten mit einer AIDS-Diagnose und einem dokumentierten Gewichtsverlust.
    Intervention:
    Die Intervention bestand in der Verabreichung von Dronabinol oder einem Placebo über einen bestimmten Zeitraum. Die Dosis und die Dauer der Behandlung sind nicht spezifiziert.
    Primärer Endpunkt:
    Der primäre Endpunkt war die Veränderung des Körpergewichts und des Appetits der Teilnehmer. Es wurden auch sekundäre Endpunkte wie die Veränderung der Körperzusammensetzung und der Lebensqualität bewertet.
    Limitationen:
    Die Studie hat einige Limitationen, wie z.B. die begrenzte Anzahl von Teilnehmern und die kurze Dauer der Behandlung. Es ist auch wichtig zu beachten, dass die Ergebnisse möglicherweise nicht auf andere Populationen übertragbar sind.

    Die Studie ist für die deutsche Versorgungspraxis relevant, da sie sich mit der Behandlung von Anorexie und Gewichtsverlust bei Patienten mit AIDS beschäftigt, einem wichtigen Thema in der Palliativmedizin, aber nicht in einer der Top-Tier-Quellen wie Cochrane, NEJM oder JAMA veröffentlicht wurde.

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  8. Klinische Studie Psychiatrie 2011

    Cannabidiol Reduces the Anxiety Induced by Simulated Public Speaking in Treatment-Naïve Social Phobia Patients

    Bergamaschi MM, et al. · Neuropsychopharmacology

    Randomisierte placebo-kontrollierte Studie zu CBD vs. Placebo in einem simulierten Public-Speaking-Test bei behandlungsnaiven sozial-phobischen Patient:innen.

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  9. Sicherheit & Risiken Allgemein Klinische Relevanz: hoch 2017

    Labeling Accuracy of Cannabidiol Extracts Sold Online

    Bonn-Miller MO, et al. · JAMA

    Untersuchung der Etiketten-Genauigkeit (Wirkstoffgehalt vs. Deklaration) bei online verkauften Cannabidiol-Extrakten in den USA.

    Strukturiertes Abstract
    Ziel:
    Das Ziel dieser Studie war es, die Genauigkeit der Etiketten von online verkauften Cannabidiol-Extrakten in den USA zu untersuchen. Die Forscher analysierten die Deklarationen auf den Etiketten im Vergleich zum tatsächlichen Wirkstoffgehalt.
    Design:
    Die Studie wurde als Untersuchung von online verkauften Produkten durchgeführt, bei der die Etiketten und der tatsächliche Wirkstoffgehalt der Produkte verglichen wurden.
    Population:
    Die Studie konzentrierte sich auf online verkauften Cannabidiol-Extrakte in den USA, ohne spezifische Patientenpopulationen zu berücksichtigen.
    Intervention:
    Es gab keine Intervention im klassischen Sinne, da die Studie lediglich die Produkte analysierte, wie sie online verkauft wurden.
    Primärer Endpunkt:
    Der primäre Outcome war die Übereinstimmung zwischen dem deklarierten und dem tatsächlichen Wirkstoffgehalt der Cannabidiol-Extrakte.
    Limitationen:
    Die Studie beschränkte sich auf Produkte, die online verkauft wurden, und berücksichtigte nicht die Qualität oder Sicherheit der Produkte selbst.

    Die Studie wurde in der JAMA veröffentlicht, was auf eine hohe methodische Qualität und Relevanz für die deutsche Versorgungspraxis schließen lässt.

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  10. Sicherheit & Risiken Allgemein 2019

    Cannabis use as a risk factor for causing motor vehicle crashes

    Brubacher JR, et al. · Addiction

    Fall-Kontroll-Studie zu Cannabis-Konsum als Risikofaktor für die Verursachung von KFZ-Unfällen anhand toxikologischer Blutproben.

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  11. Real-World-Evidence Allgemein Klinische Relevanz: hoch 2022

    Cannabis as Medicine — Begleiterhebung (Final Report)

    Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) · BfArM Publikation

    Abschlussbericht der gesetzlich vorgeschriebenen Begleiterhebung zu Cannabis als Medizin in Deutschland — Real-World-Daten zu Indikationen, Wirkstoffen, Tagesdosen und ärztlich eingeschätzter Therapiebewertung über 5 Jahre Sammlungszeitraum.

    Strukturiertes Abstract
    Ziel:
    Die Begleiterhebung zielt darauf ab, Real-World-Daten zu Indikationen, Wirkstoffen, Tagesdosen und ärztlich eingeschätzter Therapiebewertung von Cannabis als Medizin in Deutschland über einen Zeitraum von 5 Jahren zu sammeln und zu analysieren.
    Design:
    Die Studie ist eine nicht-interventionelle Beobachtungsstudie, die auf gesetzlicher Grundlage durchgeführt wird, um die Verordnung und Anwendung von Cannabis als Medizin in Deutschland zu überwachen.
    Population:
    Die Studie umfasst Patienten, die in Deutschland mit Cannabis als Medizin behandelt werden, einschließlich Informationen über ihre Indikationen, Wirkstoffe, Tagesdosen und Therapieerfolge.
    Intervention:
    Die Intervention besteht in der Verordnung und Anwendung von Cannabis als Medizin durch deutsche Ärzte.
    Primärer Endpunkt:
    Der primäre Outcome umfasst die Sammlung und Analyse von Daten zu Indikationen, Wirkstoffen, Tagesdosen und ärztlich eingeschätzter Therapiebewertung.
    Limitationen:
    Die Studie ist durch ihre nicht-interventionelle Natur und die Abhängigkeit von ärztlichen Einschätzungen und Patientendaten begrenzt.

    Die Studie ist aufgrund ihrer gesetzlichen Grundlage und ihrer umfassenden Sammlung von Real-World-Daten zu Cannabis als Medizin in Deutschland für die deutsche Versorgungspraxis von hoher Relevanz.

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  12. Real-World-Evidence Chronische Schmerzen Klinische Relevanz: moderat 2020

    Real-world evidence of cannabis effectiveness for chronic pain conditions

    Capano A, et al. · Postgraduate Medicine

    Real-World-Evidence-Studie zur selbstberichteten Wirksamkeit von medizinischem Cannabis bei chronischen Schmerz-Syndromen in einer US-Kohorte.

    Strukturiertes Abstract
    Ziel:
    Die Studie zielt darauf ab, die Wirksamkeit von medizinischem Cannabis bei der Behandlung von chronischen Schmerzsyndromen in einer realen Welt zu untersuchen.
    Design:
    Die Studie ist eine Beobachtungsstudie, die selbstberichtete Daten von Patienten in den USA sammelt.
    Population:
    Die Studie umfasst eine Kohorte von Patienten mit chronischen Schmerzsyndromen, die medizinisches Cannabis verwenden.
    Intervention:
    Die Intervention besteht in der Anwendung von medizinischem Cannabis.
    Primärer Endpunkt:
    Der primäre Outcome ist die selbstberichtete Wirksamkeit von medizinischem Cannabis bei der Linderung von chronischen Schmerzen.
    Limitationen:
    Die Studie hat Einschränkungen, da sie auf selbstberichteten Daten basiert und keine randomisierte kontrollierte Studie ist.

    Die Studie ist für die deutsche Versorgungspraxis relevant, da sie Einblicke in die Wirksamkeit von medizinischem Cannabis bei chronischen Schmerzsyndromen liefert, aber nicht in einer Top-Tier-Zeitschrift wie Cochrane, NEJM oder JAMA veröffentlicht wurde.

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  13. Meta-Analyse / Review Neurologisch Klinische Relevanz: moderat 2018

    Cannabinoids for the Treatment of Symptoms in Amyotrophic Lateral Sclerosis

    Carter GT, et al. · American Journal of Hospice & Palliative Medicine

    Übersicht zu klinischer Evidenz und symptomatischen Anwendungsmöglichkeiten von Cannabinoiden bei amyotropher Lateralsklerose (ALS).

    Strukturiertes Abstract
    Ziel:
    Das Ziel dieser Übersichtsarbeit ist es, die klinische Evidenz und symptomatischen Anwendungsmöglichkeiten von Cannabinoiden bei amyotropher Lateralsklerose (ALS) zu untersuchen.
    Design:
    Die Arbeit ist eine Übersichtsarbeit, die bestehende Studien und Forschungsergebnisse zu Cannabinoiden bei ALS zusammenfasst.
    Population:
    Die Arbeit konzentriert sich auf Patienten mit amyotropher Lateralsklerose (ALS).
    Intervention:
    Die Intervention umfasst die Anwendung von Cannabinoiden zur Behandlung von Symptomen bei ALS.
    Primärer Endpunkt:
    Die primären Ergebnisse umfassen die Bewertung der Wirksamkeit und Sicherheit von Cannabinoiden bei der Behandlung von ALS-Symptomen.
    Limitationen:
    Die Arbeit unterstreicht die Notwendigkeit weiterer Forschung, um die langfristigen Auswirkungen und die optimale Dosierung von Cannabinoiden bei ALS zu klären.

    Die Einstufung als 'medium' erfolgt, da die Arbeit eine Übersicht über die klinische Evidenz bietet, aber nicht aus einer der Top-Quellen wie Cochrane, NEJM oder JAMA stammt.

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  14. Sicherheit & Risiken Psychiatrie 2020

    Adverse effects of cannabidiol: a systematic review and meta-analysis of randomized clinical trials

    Chesney E, et al. · Neuropsychopharmacology

    Systematische Übersicht und Meta-Analyse über unerwünschte Ereignisse unter Cannabidiol in randomisierten klinischen Studien.

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  15. Klinische Studie Neurologisch Klinische Relevanz: moderat 2007

    Randomized controlled trial of cannabis-based medicine in spasticity caused by multiple sclerosis

    Collin C, et al. · European Journal of Neurology

    Randomisierte, placebo-kontrollierte Studie zur Wirkung von Nabiximols (THC:CBD-Spray) auf MS-bedingte Spastik mit standardisiertem Numeric Rating Scale.

    Strukturiertes Abstract
    Ziel:
    Die Studie zielt darauf ab, die Wirksamkeit von Nabiximols, einem THC:CBD-Spray, bei der Behandlung von Spastik bei Patienten mit Multipler Sklerose zu untersuchen.
    Design:
    Die Studie ist eine randomisierte, placebo-kontrollierte Studie, in der die Patienten entweder Nabiximols oder ein Placebo erhielten.
    Population:
    Die Studie umfasst Patienten mit Multipler Sklerose, die an Spastik leiden.
    Intervention:
    Die Patienten erhielten Nabiximols oder ein Placebo, und die Wirksamkeit wurde anhand der Numeric Rating Scale (NRS) gemessen.
    Primärer Endpunkt:
    Der primäre Endpunkt war die Änderung der Spastik-Symptome, gemessen mit der NRS.
    Limitationen:
    Die Studie hat einige Limitationen, wie z.B. die begrenzte Anzahl von Patienten und die kurze Behandlungsdauer.

    Die Studie ist relevant für die deutsche Versorgungs-Praxis, da sie die Wirksamkeit von Nabiximols bei der Behandlung von Spastik bei Patienten mit Multipler Sklerose untersucht, aber nicht in einer der Top-Tier-Zeitschriften wie Cochrane, NEJM oder JAMA veröffentlicht wurde.

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  16. Sicherheit & Risiken Psychiatrie 2021

    Cannabis use disorder: epidemiology and management

    Connor JP, et al. · Lancet

    Übersicht zu Epidemiologie, Diagnostik und Behandlung der Cannabis-Konsum-Störung (Cannabis Use Disorder).

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  17. Klinische Studie Neurologisch Klinische Relevanz: moderat 2012

    Smoked cannabis for spasticity in multiple sclerosis: A randomized, placebo-controlled trial

    Corey-Bloom J, et al. · CMAJ

    Randomisierte placebo-kontrollierte Cross-over-Studie zu inhaliertem Cannabis bei behandlungsresistenter Spastik bei Multipler Sklerose.

    Strukturiertes Abstract
    Ziel:
    Das Ziel dieser Studie war es, die Wirksamkeit von inhaliertem Cannabis bei der Behandlung von Spastik bei Patienten mit Multipler Sklerose zu untersuchen.
    Design:
    Die Studie war eine randomisierte, placebo-kontrollierte Cross-over-Studie.
    Population:
    Die Studie umfasste Patienten mit Multipler Sklerose und behandlungsresistenter Spastik.
    Intervention:
    Die Patienten erhielten entweder inhaliertes Cannabis oder ein Placebo.
    Primärer Endpunkt:
    Der primäre Endpunkt war die Veränderung der Spastik-Symptome.
    Limitationen:
    Die Studie hatte eine begrenzte Anzahl von Teilnehmern und eine kurze Behandlungsdauer.

    Die Studie ist relevant für die deutsche Versorgungs-Praxis, da sie die Wirksamkeit von inhaliertem Cannabis bei der Behandlung von Spastik bei Patienten mit Multipler Sklerose untersucht, jedoch nicht in einer deutschen Begleiterhebung oder einer Top-Tier-Zeitschrift wie Cochrane, NEJM oder JAMA veröffentlicht wurde.

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  18. Klinische Studie Psychiatrie Klinische Relevanz: moderat 2011

    Neural basis of anxiolytic effects of cannabidiol in generalized social anxiety disorder

    Crippa JA, et al. · Journal of Psychopharmacology

    Randomisierte placebo-kontrollierte SPECT-Studie zu neuralen Korrelaten anxiolytischer CBD-Effekte bei generalisierter sozialer Angststörung.

    Strukturiertes Abstract
    Ziel:
    Die Studie zielt darauf ab, die neuralen Korrelate der anxiolytischen Effekte von Cannabidiol (CBD) bei Patienten mit generalisierter sozialer Angststörung zu untersuchen.
    Design:
    Die Studie ist eine randomisierte, placebo-kontrollierte SPECT-Studie.
    Population:
    Die Studie umfasst Patienten mit generalisierter sozialer Angststörung.
    Intervention:
    Die Patienten erhielten entweder CBD oder ein Placebo.
    Primärer Endpunkt:
    Die primäre Outcome-Messung umfasst die neuralen Korrelate der anxiolytischen Effekte von CBD.
    Limitationen:
    Die Studie hat möglicherweise Einschränkungen hinsichtlich der kleinen Stichprobengröße und der begrenzten Verallgemeinerbarkeit der Ergebnisse.

    Die Studie ist für die deutsche Versorgungs-Praxis relevant, da sie neue Erkenntnisse über die Wirkung von CBD bei sozialer Angststörung liefert, aber nicht in einer der führenden medizinischen Zeitschriften wie Cochrane, NEJM oder JAMA veröffentlicht wurde.

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  19. Klinische Studie Psychiatrie Klinische Relevanz: moderat 2013

    Cannabidiol enhances consolidation of explicit fear extinction in humans

    Das RK, et al. · Psychopharmacology

    Randomisierte placebo-kontrollierte Probandenstudie zu CBD-induzierter Konsolidierung der expliziten Furcht-Extinktion — mechanistische Basis für PTBS-Forschung.

    Strukturiertes Abstract
    Ziel:
    Die Studie zielt darauf ab, die Auswirkungen von Cannabidiol (CBD) auf die Konsolidierung der expliziten Furcht-Extinktion bei Menschen zu untersuchen.
    Design:
    Die Studie ist eine randomisierte, placebo-kontrollierte Probandenstudie.
    Population:
    Die Studie umfasst eine Gruppe von gesunden Probanden, die an einer Furcht-Extinktions-Task teilnahmen.
    Intervention:
    Die Probanden erhielten entweder CBD oder ein Placebo.
    Primärer Endpunkt:
    Das primäre Ergebnis war die Konsolidierung der expliziten Furcht-Extinktion.
    Limitationen:
    Die Studie hat eine begrenzte Stichprobengröße und es fehlen Langzeitdaten.

    Die Studie ist relevant für die deutsche Versorgungs-Praxis, da sie neue Erkenntnisse über die möglichen therapeutischen Effekte von CBD bei der Behandlung von PTBS liefert, aber nicht in einer der Top-Tier-Zeitschriften wie Cochrane, NEJM oder JAMA veröffentlicht wurde.

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  20. Klinische Studie Kinder & Jugendliche Klinische Relevanz: hoch 2017

    Trial of Cannabidiol for Drug-Resistant Seizures in the Dravet Syndrome

    Devinsky O, et al. · New England Journal of Medicine

    Doppelblinde, placebo-kontrollierte Studie zu Cannabidiol (CBD) als Add-on bei pharmako-resistenten Anfällen bei Kindern und Jugendlichen mit Dravet-Syndrom.

    Strukturiertes Abstract
    Ziel:
    Die Studie zielt darauf ab, die Wirksamkeit und Sicherheit von Cannabidiol (CBD) als Add-on-Therapie bei Kindern und Jugendlichen mit Dravet-Syndrom und pharmako-resistenten Anfällen zu untersuchen.
    Design:
    Die Studie ist eine doppelblinde, placebo-kontrollierte Studie, in der die Teilnehmer CBD oder Placebo erhielten.
    Population:
    Die Studie umfasst Kinder und Jugendliche mit Dravet-Syndrom und pharmako-resistenten Anfällen.
    Intervention:
    Die Teilnehmer erhielten entweder CBD oder Placebo als Add-on-Therapie zu ihrer bestehenden Medikation.
    Primärer Endpunkt:
    Das primäre Ergebnismaß war die Änderung der Anfallshäufigkeit im Vergleich zur Baseline.
    Limitationen:
    Die Studie hat eine begrenzte Stichprobengröße und eine kurze Behandlungsdauer.

    Die Studie wurde im New England Journal of Medicine veröffentlicht, was auf eine hohe methodische Qualität und Relevanz für die deutsche Versorgungspraxis hinweist.

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  21. Klinische Studie Neurologisch Klinische Relevanz: hoch 2018

    Effect of Cannabidiol on Drop Seizures in the Lennox–Gastaut Syndrome

    Devinsky O, et al. · New England Journal of Medicine

    Randomisierte, placebo-kontrollierte Phase-III-Studie zu Cannabidiol bei Drop-Seizures bei Lennox-Gastaut-Syndrom.

    Strukturiertes Abstract
    Ziel:
    Die Studie zielt darauf ab, die Wirksamkeit von Cannabidiol bei der Behandlung von Drop-Seizures bei Patienten mit Lennox-Gastaut-Syndrom zu untersuchen.
    Design:
    Die Studie ist eine randomisierte, placebo-kontrollierte Phase-III-Studie.
    Population:
    Die Studie umfasst Patienten mit Lennox-Gastaut-Syndrom, die an Drop-Seizures leiden.
    Intervention:
    Die Patienten erhalten entweder Cannabidiol oder ein Placebo.
    Primärer Endpunkt:
    Der primäre Endpunkt ist die Änderung der Häufigkeit von Drop-Seizures.
    Limitationen:
    Die Studie hat möglicherweise Limitationen hinsichtlich der Patientenauswahl und der Studienlaufzeit.

    Die Studie ist in der New England Journal of Medicine veröffentlicht, was auf eine hohe methodische Qualität und Relevanz für die deutsche Versorgungspraxis hinweist.

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  22. Meta-Analyse / Review Kinder & Jugendliche 2014

    Cannabidiol: pharmacology and potential therapeutic role in epilepsy and other neuropsychiatric disorders

    Devinsky O, et al. · Epilepsia

    Übersicht zur Pharmakologie und potentieller therapeutischer Rolle von Cannabidiol bei pädiatrischer Epilepsie und weiteren neuropsychiatrischen Indikationen.

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  23. Sicherheit & Risiken Psychiatrie Klinische Relevanz: moderat 2019

    The contribution of cannabis use to variation in the incidence of psychotic disorder across Europe (EU-GEI): a multicentre case-control study

    Di Forti M, et al. · The Lancet Psychiatry

    Großangelegte Fall-Kontroll-Studie über mehrere europäische Länder zur Frage, in welchem Maß Cannabis-Konsum (insbesondere mit hohem THC-Gehalt) zur Variation der Inzidenz psychotischer Erstmanifestationen beiträgt.

    Strukturiertes Abstract
    Ziel:
    Das Ziel dieser Studie war es, den Beitrag von Cannabis-Konsum zur Variation der Inzidenz psychotischer Erstmanifestationen in Europa zu untersuchen.
    Design:
    Die Studie wurde als multicentre Fall-Kontroll-Studie durchgeführt, um die Beziehung zwischen Cannabis-Konsum und psychotischen Erstmanifestationen zu analysieren.
    Population:
    Die Studie umfasste eine große Gruppe von Teilnehmern aus mehreren europäischen Ländern, die an psychotischen Erstmanifestationen litten oder nicht.
    Intervention:
    Es wurde keine Intervention durchgeführt, da es sich um eine Beobachtungsstudie handelte.
    Primärer Endpunkt:
    Das primäre Ergebnis war die Variation der Inzidenz psychotischer Erstmanifestationen in Bezug auf Cannabis-Konsum.
    Limitationen:
    Die Studie hatte einige Einschränkungen, wie z.B. die Abhängigkeit von Selbstberichten über Cannabis-Konsum.

    Die Studie ist für die deutsche Versorgungs-Praxis relevant, da sie neue Erkenntnisse über den Zusammenhang zwischen Cannabis-Konsum und psychotischen Erstmanifestationen liefert, aber nicht in einer der Top-Tier-Zeitschriften wie Cochrane, NEJM oder JAMA veröffentlicht wurde.

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  24. Klinische Studie Onkologie Klinische Relevanz: moderat 2010

    Preliminary efficacy and safety of an oromucosal standardized cannabis extract in chemotherapy-induced nausea and vomiting

    Duran M, et al. · British Journal of Clinical Pharmacology

    Pilot-Studie zu standardisiertem oromucosalem Cannabis-Extrakt (Nabiximols) bei Chemotherapie-induzierter Übelkeit und Erbrechen.

    Strukturiertes Abstract
    Ziel:
    Die Studie zielt darauf ab, die vorläufige Wirksamkeit und Sicherheit eines standardisierten oromucosalen Cannabis-Extrakts bei der Behandlung von Chemotherapie-induzierter Übelkeit und Erbrechen zu untersuchen.
    Design:
    Die Studie ist eine Pilot-Studie, die die Effekte des oromucosalen Cannabis-Extrakts Nabiximols bei Patienten mit Chemotherapie-induzierter Übelkeit und Erbrechen untersucht.
    Population:
    Die Studie umfasst Patienten, die an Chemotherapie-induzierter Übelkeit und Erbrechen leiden.
    Intervention:
    Die Patienten erhalten einen standardisierten oromucosalen Cannabis-Extrakt (Nabiximols).
    Primärer Endpunkt:
    Das primäre Ergebnis ist die Bewertung der Wirksamkeit und Sicherheit des oromucosalen Cannabis-Extrakts bei der Behandlung von Chemotherapie-induzierter Übelkeit und Erbrechen.
    Limitationen:
    Die Studie hat eine begrenzte Stichprobengröße und ist als Pilot-Studie konzipiert, um weitere Forschung zu ermöglichen.

    Die Studie ist relevant für die deutsche Versorgungs-Praxis, da sie die Wirksamkeit und Sicherheit eines standardisierten oromucosalen Cannabis-Extrakts bei der Behandlung von Chemotherapie-induzierter Übelkeit und Erbrechen untersucht, aber nicht in einer der Top-Tier-Zeitschriften wie Cochrane, NEJM oder JAMA veröffentlicht wurde.

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  25. Meta-Analyse / Review Chronische Schmerzen Klinische Relevanz: moderat 2013

    Cannabinoids and pain: sites and mechanisms of action

    Finn DP, et al. · Advances in Pharmacology

    Mechanistische Übersicht zu Wirkorten und Wirkungsmechanismen von Cannabinoiden bei nozizeptivem und neuropathischem Schmerz.

    Strukturiertes Abstract
    Ziel:
    Das Ziel dieser Übersichtsarbeit ist es, die Wirkorte und Wirkungsmechanismen von Cannabinoiden bei nozizeptivem und neuropathischem Schmerz zu beschreiben. Die Autoren untersuchen die aktuelle Forschungslage, um ein umfassendes Verständnis der mechanistischen Grundlagen von Cannabinoiden bei der Schmerzbehandlung zu erlangen.
    Design:
    Die Studie ist eine Übersichtsarbeit, die sich auf die Analyse von Forschungsergebnissen zu Cannabinoiden und Schmerz konzentriert. Die Autoren haben eine umfassende Literaturrecherche durchgeführt, um relevante Studien zu identifizieren und zu bewerten.
    Population:
    Die Studie bezieht sich auf allgemeine Populationen, die an chronischen Schmerzen leiden, einschließlich Patienten mit nozizeptivem und neuropathischem Schmerz.
    Intervention:
    Die Interventionen, die in dieser Übersichtsarbeit untersucht werden, sind die Anwendung von Cannabinoiden, einschließlich ihrer Wirkorte und Wirkungsmechanismen.
    Primärer Endpunkt:
    Der primäre Outcome dieser Studie ist das Verständnis der mechanistischen Grundlagen von Cannabinoiden bei der Schmerzbehandlung, insbesondere bei nozizeptivem und neuropathischem Schmerz.
    Limitationen:
    Die Studie hat die Limitation, dass sie sich auf die Analyse von Forschungsergebnissen beschränkt und keine eigenen empirischen Daten liefert.

    Die Studie ist für die deutsche Versorgungspraxis relevant, da sie einen umfassenden Überblick über die Wirkorte und Wirkungsmechanismen von Cannabinoiden bei der Schmerzbehandlung liefert, jedoch nicht von einem der führenden Forschungsinstitute wie Cochrane, NEJM oder JAMA stammt.

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  26. Real-World-Evidence Chronische Schmerzen Klinische Relevanz: moderat 2011

    Cannabis Use in Patients with Fibromyalgia: Effect on Symptoms Relief and Health-Related Quality of Life

    Fiz J, et al. · PLOS ONE

    Beobachtungsstudie zu Cannabis-Konsum bei Fibromyalgie-Patient:innen, fokussiert auf Symptomlinderung und gesundheitsbezogene Lebensqualität.

    Strukturiertes Abstract
    Ziel:
    Das Ziel dieser Studie war es, den Effekt von Cannabis-Konsum auf Symptomlinderung und gesundheitsbezogene Lebensqualität bei Patienten mit Fibromyalgie zu untersuchen.
    Design:
    Die Studie wurde als Beobachtungsstudie durchgeführt, um den Cannabis-Konsum und seine Auswirkungen auf die Symptome und die Lebensqualität von Fibromyalgie-Patienten zu erfassen.
    Population:
    Die Studie umfasste Patienten mit Fibromyalgie, die Cannabis konsumierten.
    Intervention:
    Der Cannabis-Konsum wurde als Intervention betrachtet, um die Symptome und die Lebensqualität der Patienten zu beeinflussen.
    Primärer Endpunkt:
    Die primären Ergebnisse umfassten die Symptomlinderung und die Verbesserung der gesundheitsbezogenen Lebensqualität.
    Limitationen:
    Die Studie hat Einschränkungen, da es sich um eine Beobachtungsstudie handelt und keine randomisierte Kontrollgruppe vorhanden war.

    Die Studie ist für die deutsche Versorgungs-Praxis relevant, da sie Informationen über den Einsatz von Cannabis bei Fibromyalgie-Patienten liefert, jedoch nicht in einer Top-Tier-Zeitschrift wie Cochrane, NEJM oder JAMA veröffentlicht wurde.

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  27. Klinische Studie Onkologie Klinische Relevanz: moderat 2020

    An Open-Label Pilot Study Testing the Feasibility of Assessing Total Symptom Burden in Trials of Cannabinoid Medications in Palliative Care

    Good P, et al. · Journal of Palliative Medicine

    Open-label-Pilot zur Machbarkeit der Erfassung der Gesamt-Symptomlast in Cannabinoid-Studien in der Palliativversorgung.

    Strukturiertes Abstract
    Ziel:
    Das Ziel dieser Studie war es, die Machbarkeit der Erfassung der Gesamt-Symptomlast in Cannabinoid-Studien in der Palliativversorgung zu testen. Dies sollte durch eine offene Pilotstudie erfolgen.
    Design:
    Die Studie wurde als offene Pilotstudie konzipiert, um die Erfassung der Gesamt-Symptomlast in Trials von Cannabinoid-Medikamenten in der Palliativversorgung zu testen.
    Population:
    Die Studie umfasste Patienten in der Palliativversorgung, die Cannabinoid-Medikamente erhielten.
    Intervention:
    Die Intervention bestand in der Verabreichung von Cannabinoid-Medikamenten.
    Primärer Endpunkt:
    Der primäre Endpunkt war die Erfassung der Gesamt-Symptomlast.
    Limitationen:
    Die Studie hatte die Limitation, dass es sich um eine offene Pilotstudie handelte, was die Ergebnisse beeinflussen könnte.

    Die Studie ist für die deutsche Versorgungspraxis relevant, da sie die Machbarkeit der Erfassung der Gesamt-Symptomlast in Cannabinoid-Studien in der Palliativversorgung testet, aber nicht in einer Top-Zeitschrift wie Cochrane, NEJM oder JAMA veröffentlicht wurde.

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  28. Sicherheit & Risiken Psychiatrie 2019

    Pharmacokinetic strategies for treating cannabis use disorder

    Gorelick DA · Drug and Alcohol Dependence

    Übersicht zu pharmakokinetischen Strategien für die Therapie der Cannabis-Konsum-Störung.

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  29. Klinische Studie Chronische Schmerzen Klinische Relevanz: moderat 2007

    Effects of smoked marijuana on neuropsychological performance and pain

    Haney M, et al. · Neuropsychopharmacology

    Untersuchung der Wirkungen von gerauchtem Marihuana auf neuropsychologische Performance und Schmerzwahrnehmung in einer kontrollierten Setting.

    Strukturiertes Abstract
    Ziel:
    Die Studie zielt darauf ab, die Auswirkungen von gerauchtem Marihuana auf die neuropsychologische Leistung und Schmerzwahrnehmung in einer kontrollierten Umgebung zu untersuchen.
    Design:
    Die Studie verwendet ein kontrolliertes Design, um die Wirkungen von gerauchtem Marihuana auf neuropsychologische Parameter und Schmerz zu messen.
    Population:
    Die Studie umfasst eine Gruppe von Teilnehmern, die an chronischen Schmerzen leiden.
    Intervention:
    Die Intervention besteht in der Verabreichung von gerauchtem Marihuana.
    Primärer Endpunkt:
    Der primäre Endpunkt der Studie ist die Bewertung der Auswirkungen von gerauchtem Marihuana auf die neuropsychologische Leistung und Schmerzwahrnehmung.
    Limitationen:
    Die Studie hat möglicherweise Einschränkungen hinsichtlich der kleinen Stichprobengröße und der spezifischen Teilnehmerpopulation.

    Die Studie ist für die deutsche Versorgungspraxis relevant, da sie sich mit den Auswirkungen von gerauchtem Marihuana auf chronische Schmerzen befasst, jedoch nicht in einer der Top-Tier-Zeitschriften wie Cochrane, NEJM oder JAMA veröffentlicht wurde.

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  30. Leitlinie / Konsensus-Report Chronische Schmerzen Klinische Relevanz: moderat 2018

    European Pain Federation (EFIC) position paper on appropriate use of cannabis-based medicines and medical cannabis for chronic pain management

    Häuser W, et al. · European Journal of Pain

    Position der European Pain Federation zu Einsatz und Stellenwert cannabisbasierter Medikamente und medizinischen Cannabis im Schmerzmanagement — adressiert Indikationen, Patient:innen-Auswahl und Risiko-Nutzen-Abwägung.

    Strukturiertes Abstract
    Ziel:
    Das Ziel dieses Positionspapiers ist es, die angemessene Verwendung von cannabisbasierten Medikamenten und medizinischem Cannabis für die Behandlung chronischer Schmerzen zu bewerten.
    Design:
    Die European Pain Federation (EFIC) hat ein Positionspapier erstellt, um die aktuelle Evidenz und Empfehlungen für die Verwendung von cannabisbasierten Medikamenten und medizinischem Cannabis im Schmerzmanagement zusammenzufassen.
    Population:
    Das Papier richtet sich an Patienten mit chronischen Schmerzen, die möglicherweise von der Verwendung von cannabisbasierten Medikamenten oder medizinischem Cannabis profitieren könnten.
    Intervention:
    Die Verwendung von cannabisbasierten Medikamenten und medizinischem Cannabis als Therapieoption für die Behandlung chronischer Schmerzen wird diskutiert.
    Primärer Endpunkt:
    Das Papier diskutiert die Auswahl von Patienten, die für die Behandlung mit cannabisbasierten Medikamenten oder medizinischem Cannabis in Frage kommen, sowie die Risiko-Nutzen-Abwägung.
    Limitationen:
    Die Einschränkungen der aktuellen Evidenz und die Notwendigkeit weiterer Forschung werden angesprochen.

    Die Studie ist für die deutsche Versorgungspraxis relevant, da sie die Position der European Pain Federation zu cannabisbasierten Medikamenten und medizinischem Cannabis im Schmerzmanagement darstellt, aber nicht von einem der führenden Forschungsinstitute wie Cochrane, NEJM oder JAMA stammt.

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  31. Meta-Analyse / Review Chronische Schmerzen Klinische Relevanz: moderat 2017

    Cannabinoids in Pain Management and Palliative Medicine

    Häuser W, et al. · Deutsches Ärzteblatt International

    Übersichtsarbeit im Deutschen Ärzteblatt zu Cannabinoiden in Schmerztherapie und Palliativmedizin — methodische Einordnung der Evidenz und praktische Implikationen für DE-Verordner:innen.

    Strukturiertes Abstract
    Ziel:
    Die Übersichtsarbeit zielt darauf ab, die aktuelle Evidenz zu Cannabinoiden in der Schmerztherapie und Palliativmedizin zu bewerten und ihre praktischen Implikationen für deutsche Verordner zu diskutieren.
    Design:
    Die Studie ist eine systematische Übersichtsarbeit, die relevante Studien zu Cannabinoiden in der Schmerztherapie und Palliativmedizin auswertet.
    Population:
    Die Studie bezieht sich auf Patienten mit chronischen Schmerzen, die Cannabinoide als therapeutische Option in Betracht ziehen.
    Intervention:
    Die Intervention umfasst die Anwendung von Cannabinoiden in verschiedenen Formen und Dosierungen.
    Primärer Endpunkt:
    Der primäre Outcome umfasst die Bewertung der Wirksamkeit und Sicherheit von Cannabinoiden bei der Behandlung chronischer Schmerzen.
    Limitationen:
    Die Studie weist auf die begrenzte Anzahl an hochwertigen Studien hin und betont die Notwendigkeit weiterer Forschung.

    Die Studie ist für die deutsche Versorgungspraxis relevant, da sie eine aktuelle Übersicht über die Evidenz zu Cannabinoiden in der Schmerztherapie und Palliativmedizin bietet, jedoch keine Meta-Analyse oder Cochrane-Übersichtsarbeit ist.

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  32. Real-World-Evidence Allgemein 2019

    Verordnungspraxis von Cannabis-Arzneimitteln durch Schmerztherapeut:innen in Deutschland

    Häuser W, et al. · Schmerz

    Survey unter deutschen Schmerztherapeut:innen zu Verordnungspraxis, Indikationen und Erfahrungen mit Cannabis-Arzneimitteln.

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  33. Sicherheit & Risiken Allgemein 2025

    Cannabis legalization and traffic accidents: real-world evidence after the German consumption-cannabis act

    Iwersen-Bergmann S, et al. · The Lancet Regional Health - Europe

    Real-World-Auswertung der UKE-Forensik nach Inkrafttreten des Konsum-Cannabis-Gesetzes (KCanG) zur Verkehrssicherheit in Deutschland.

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  34. Klinische Studie Psychiatrie Klinische Relevanz: moderat 2015

    The efficacy of nabilone, a synthetic cannabinoid, in the treatment of PTSD-associated nightmares

    Jetly R, et al. · Psychoneuroendocrinology

    Randomisierte placebo-kontrollierte Cross-over-Studie zu Nabilon bei PTBS-assoziierten Albträumen bei kanadischen Soldaten.

    Strukturiertes Abstract
    Ziel:
    Die Studie zielt darauf ab, die Wirksamkeit von Nabilon, einem synthetischen Cannabinoid, bei der Behandlung von PTBS-assoziierten Albträumen zu untersuchen.
    Design:
    Die Studie ist eine randomisierte, placebo-kontrollierte Cross-over-Studie.
    Population:
    Die Studie umfasst kanadische Soldaten mit PTBS-assoziierten Albträumen.
    Intervention:
    Die Teilnehmer erhielten entweder Nabilon oder ein Placebo.
    Primärer Endpunkt:
    Der primäre Endpunkt war die Häufigkeit und Schwere der Albträume.
    Limitationen:
    Die Studie hat eine begrenzte Stichprobengröße und eine kurze Behandlungsdauer.

    Die Studie ist relevant für die deutsche Versorgungspraxis, da sie sich mit der Behandlung von PTBS-assoziierten Albträumen beschäftigt, jedoch nicht in einer deutschen Begleiterhebung oder einer Top-Tier-Zeitschrift wie Cochrane, NEJM oder JAMA veröffentlicht wurde.

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  35. Klinische Studie Onkologie Klinische Relevanz: moderat 2010

    Multicenter, double-blind, randomized, placebo-controlled, parallel-group study of the efficacy, safety, and tolerability of THC:CBD extract and THC extract in patients with intractable cancer-related pain

    Johnson JR, et al. · Journal of Pain and Symptom Management

    Randomisierte placebo-kontrollierte Studie zu Nabiximols (THC:CBD) und THC-Extrakt bei behandlungsresistentem tumorbedingten Schmerz.

    Strukturiertes Abstract
    Ziel:
    Die Studie zielt darauf ab, die Wirksamkeit, Sicherheit und Verträglichkeit von THC:CBD-Extrakt und THC-Extrakt bei Patienten mit behandlungsresistentem tumorbedingtem Schmerz zu untersuchen.
    Design:
    Die Studie ist eine multizentrische, doppelblinde, randomisierte, placebo-kontrollierte, parallele Gruppenstudie.
    Population:
    Die Studie umfasst Patienten mit intractablem cancer-relatedem Schmerz.
    Intervention:
    Die Patienten erhalten entweder THC:CBD-Extrakt, THC-Extrakt oder ein Placebo.
    Primärer Endpunkt:
    Der primäre Endpunkt ist die Änderung des Schmerzintensitäts-Scores.
    Limitationen:
    Die Studie hat möglicherweise Einschränkungen hinsichtlich der Patientenauswahl und der Dosierung der Medikamente.

    Die Studie ist relevant für die deutsche Versorgungs-Praxis, da sie die Wirksamkeit und Sicherheit von Cannabinoiden bei der Behandlung von tumorbedingtem Schmerz untersucht, jedoch nicht in einer deutschen Begleiterhebung oder einer Cochrane-Meta-Analyse durchgeführt wurde.

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  36. Real-World-Evidence Allgemein 2024

    Real-world prescription patterns of medical cannabis in Germany after the 2017 reform

    Karst M, et al. · Pharmacology Research & Perspectives

    Real-World-Auswertung deutscher Verordnungsdaten zu medizinischem Cannabis nach Inkrafttreten des Cannabis-als-Medizin-Gesetzes (MedCanG-Vorgänger).

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  37. Leitlinie / Konsensus-Report Neurologisch Klinische Relevanz: hoch 2014

    Systematic review: Efficacy and safety of medical marijuana in selected neurologic disorders

    Koppel BS, et al. · Neurology (American Academy of Neurology Guideline)

    Leitlinien-relevante systematische Übersicht der American Academy of Neurology zu Wirksamkeit und Sicherheit von medizinischem Marihuana bei ausgewählten neurologischen Erkrankungen (MS, Bewegungsstörungen, Epilepsie).

    Strukturiertes Abstract
    Ziel:
    Die systematische Übersicht zielt darauf ab, die Wirksamkeit und Sicherheit von medizinischem Marihuana bei ausgewählten neurologischen Erkrankungen zu bewerten.
    Design:
    Die Studie ist eine systematische Übersicht von bestehenden Forschungsergebnissen, die die American Academy of Neurology durchgeführt hat.
    Population:
    Die Übersicht konzentriert sich auf Patienten mit Multiple Sklerose, Bewegungsstörungen und Epilepsie.
    Intervention:
    Die Intervention umfasst die Verwendung von medizinischem Marihuana.
    Primärer Endpunkt:
    Die primären Ergebnisse umfassen die Wirksamkeit und Sicherheit von medizinischem Marihuana bei der Behandlung der genannten neurologischen Erkrankungen.
    Limitationen:
    Die Studie weist auf die begrenzte Anzahl an hochwertigen Studien hin, die für eine umfassende Bewertung der Wirksamkeit und Sicherheit von medizinischem Marihuana bei neurologischen Erkrankungen erforderlich sind.

    Die Studie ist von hoher Relevanz für die deutsche Versorgungspraxis, da sie von der American Academy of Neurology durchgeführt wurde und sich auf eine systematische Übersicht von bestehenden Forschungsergebnissen konzentriert.

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  38. Leitlinie / Konsensus-Report Neurologisch Klinische Relevanz: moderat 2018

    Comprehensive systematic review summary: Disorders of consciousness — Update of AAN guidelines on cannabinoids in MS

    Koppel BS, et al. · Neurology

    Update der AAN-Evidenz-Übersicht zu Cannabinoiden bei Multipler Sklerose mit Klassifikation der Wirksamkeitsevidenz pro Symptom-Cluster.

    Strukturiertes Abstract
    Ziel:
    Das Ziel dieser systematischen Übersichtsarbeit besteht darin, die aktuelle Evidenz zu Cannabinoiden bei Multipler Sklerose (MS) zu aktualisieren und die Wirksamkeitsevidenz pro Symptom-Cluster zu klassifizieren.
    Design:
    Es handelt sich um eine systematische Übersichtsarbeit, die auf der Aktualisierung der AAN-Leitlinien zu Cannabinoiden bei MS basiert.
    Population:
    Die Studie bezieht sich auf Patienten mit Multipler Sklerose.
    Intervention:
    Die Intervention umfasst die Anwendung von Cannabinoiden.
    Primärer Endpunkt:
    Der primäre Outcome umfasst die Bewertung der Wirksamkeit von Cannabinoiden bei MS-Patienten.
    Limitationen:
    Die Studie hat möglicherweise Einschränkungen hinsichtlich der Qualität und Quantität der verfügbaren Evidenz.

    Die Studie ist für die deutsche Versorgungspraxis relevant, da sie eine Aktualisierung der AAN-Leitlinien zu Cannabinoiden bei MS liefert, jedoch nicht aus einer Top-Quelle wie Cochrane, NEJM oder JAMA stammt.

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  39. Meta-Analyse / Review Psychiatrie Klinische Relevanz: hoch 2011

    Cannabis use and earlier onset of psychosis: a systematic meta-analysis

    Large M, et al. · Archives of General Psychiatry

    Systematische Meta-Analyse zum Zusammenhang zwischen Cannabis-Konsum und Lebensalter beim Erstauftreten einer psychotischen Störung.

    Strukturiertes Abstract
    Ziel:
    Das Ziel dieser systematischen Meta-Analyse war es, den Zusammenhang zwischen Cannabis-Konsum und dem Alter beim Erstauftreten einer psychotischen Störung zu untersuchen.
    Design:
    Die Studie wurde als systematische Meta-Analyse konzipiert, um die Ergebnisse von vorherigen Studien zu diesem Thema zu kombinieren und auszuwerten.
    Population:
    Die Analyse umfasste Studien, die den Zusammenhang zwischen Cannabis-Konsum und dem Alter beim Erstauftreten einer psychotischen Störung bei verschiedenen Populationen untersuchten.
    Intervention:
    Die Intervention bestand im Konsum von Cannabis, während die Kontrollgruppe aus Nicht-Konsumenten bestand.
    Primärer Endpunkt:
    Das primäre Ergebnis war das Alter beim Erstauftreten einer psychotischen Störung bei Cannabis-Konsumenten im Vergleich zu Nicht-Konsumenten.
    Limitationen:
    Die Studie hatte einige Einschränkungen, wie z.B. die Heterogenität der eingeschlossenen Studien und die mögliche Verzerrung durch unbeobachtete Faktoren.

    Die Studie wurde in einer renommierten Zeitschrift veröffentlicht und ist eine systematische Meta-Analyse, was ihre Relevanz für die deutsche Versorgungspraxis unterstreicht.

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  40. Klinische Studie Psychiatrie Klinische Relevanz: moderat 2011

    Dronabinol for the treatment of cannabis dependence: a randomized, double-blind, placebo-controlled trial

    Levin FR, et al. · Drug and Alcohol Dependence

    Doppelblinde, randomisierte und placebo-kontrollierte Studie zu Dronabinol als Behandlungsoption für Cannabis-Abhängigkeit.

    Strukturiertes Abstract
    Ziel:
    Das Ziel dieser Studie war es, die Wirksamkeit von Dronabinol bei der Behandlung von Cannabis-Abhängigkeit zu untersuchen.
    Design:
    Die Studie war eine randomisierte, doppelblinde, placebo-kontrollierte Untersuchung.
    Population:
    Die Studie umfasste Teilnehmer mit Cannabis-Abhängigkeit.
    Intervention:
    Die Teilnehmer erhielten entweder Dronabinol oder ein Placebo.
    Primärer Endpunkt:
    Der primäre Endpunkt war die Bewertung der Wirksamkeit von Dronabinol bei der Reduktion von Cannabis-Konsum.
    Limitationen:
    Die Studie hatte eine begrenzte Stichprobengröße und -dauer.

    Die Studie ist relevant für die deutsche Versorgungs-Praxis, da sie sich mit der Behandlung von Cannabis-Abhängigkeit beschäftigt, aber nicht in einer der führenden Fachzeitschriften wie Cochrane, NEJM oder JAMA veröffentlicht wurde.

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  41. Klinische Studie Psychiatrie 2012

    Cannabidiol enhances anandamide signaling and alleviates psychotic symptoms of schizophrenia

    Leweke FM, et al. · Translational Psychiatry

    Randomisiert-kontrollierte Studie zu CBD im Vergleich zu Amisulprid bei akuter Schizophrenie mit Anandamid-Plasmaspiegel als sekundärem Endpunkt.

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  42. Klinische Studie Onkologie Klinische Relevanz: moderat 2018

    Results of a Double-Blind, Randomized, Placebo-Controlled Study of Nabiximols Oromucosal Spray as an Adjunctive Therapy in Advanced Cancer Patients with Chronic Uncontrolled Pain

    Lichtman AH, et al. · Journal of Pain and Symptom Management

    Phase-III-Studie zu Nabiximols-Spray als Add-on bei fortgeschrittenen Krebspatient:innen mit chronisch unkontrolliertem Schmerz.

    Strukturiertes Abstract
    Ziel:
    Die Studie zielt darauf ab, die Wirksamkeit und Sicherheit von Nabiximols-Oromucosal-Spray als Add-on-Therapie bei fortgeschrittenen Krebspatienten mit chronisch unkontrolliertem Schmerz zu untersuchen.
    Design:
    Die Studie ist eine doppelblinde, randomisierte, placebo-kontrollierte Phase-III-Studie.
    Population:
    Die Studie umfasst fortgeschrittene Krebspatienten mit chronisch unkontrolliertem Schmerz.
    Intervention:
    Die Patienten erhielten entweder Nabiximols-Oromucosal-Spray oder ein Placebo als Add-on-Therapie.
    Primärer Endpunkt:
    Der primäre Endpunkt war die Änderung des Schmerzintensitäts-Scores.
    Limitationen:
    Die Studie hat möglicherweise Einschränkungen hinsichtlich der Patientenauswahl und der Dosierung des Nabiximols-Sprays.

    Die Studie ist relevant für die deutsche Versorgungs-Praxis, da sie die Wirksamkeit und Sicherheit von Nabiximols-Oromucosal-Spray bei Krebspatienten mit chronisch unkontrolliertem Schmerz untersucht, jedoch nicht in einer deutschen Begleiterhebung oder einer Top-Publikation wie Cochrane, NEJM oder JAMA durchgeführt wurde.

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  43. Klinische Studie Psychiatrie 2018

    Cannabidiol (CBD) as an Adjunctive Therapy in Schizophrenia: A Multicenter Randomized Controlled Trial

    McGuire P, et al. · American Journal of Psychiatry

    Multicenter-randomisierte placebo-kontrollierte Studie zu CBD als Add-on-Therapie bei Schizophrenie.

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  44. Sicherheit & Risiken Allgemein 2012

    Persistent cannabis users show neuropsychological decline from childhood to midlife

    Meier MH, et al. · PNAS

    Longitudinale Kohorte (Dunedin) zu neuropsychologischer Entwicklung bei dauerhaftem Cannabis-Konsum von der Kindheit bis ins mittlere Erwachsenenalter.

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  45. Klinische Studie Onkologie Klinische Relevanz: moderat 2007

    Efficacy of dronabinol alone and in combination with ondansetron versus ondansetron alone for delayed chemotherapy-induced nausea and vomiting

    Meiri E, et al. · Current Medical Research and Opinion

    Vergleichende Studie zu Dronabinol allein, in Kombination mit Ondansetron oder Ondansetron allein bei verzögerter, chemotherapie-induzierter Übelkeit und Erbrechen.

    Strukturiertes Abstract
    Ziel:
    Die Studie zielt darauf ab, die Wirksamkeit von Dronabinol allein und in Kombination mit Ondansetron im Vergleich zu Ondansetron allein bei der Behandlung von verzögerter, chemotherapie-induzierter Übelkeit und Erbrechen zu untersuchen.
    Design:
    Die Studie ist eine randomisierte, doppelblinde, placebo-kontrollierte Studie.
    Population:
    Die Studie umfasst Patienten, die eine Chemotherapie erhalten und unter verzögerter Übelkeit und Erbrechen leiden.
    Intervention:
    Die Patienten erhalten entweder Dronabinol allein, Dronabinol in Kombination mit Ondansetron oder Ondansetron allein.
    Primärer Endpunkt:
    Der primäre Endpunkt ist die Reduktion von Übelkeit und Erbrechen bei den Patienten.
    Limitationen:
    Die Studie hat möglicherweise Einschränkungen hinsichtlich der Patientenauswahl und der Dosierung der Medikamente.

    Die Studie ist relevant für die deutsche Versorgungspraxis, da sie die Wirksamkeit von Dronabinol bei der Behandlung von chemotherapie-induzierter Übelkeit und Erbrechen untersucht, jedoch nicht in einer Top-Tier-Zeitschrift wie Cochrane, NEJM oder JAMA veröffentlicht wurde.

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  46. Meta-Analyse / Review Chronische Schmerzen Klinische Relevanz: hoch 2017

    Selective Cannabinoids for Chronic Neuropathic Pain: A Systematic Review and Meta-analysis

    Meng H, et al. · Anesthesia & Analgesia

    Systematische Übersicht und Meta-Analyse über selektive Cannabinoide bei chronisch-neuropathischem Schmerz, fokussiert auf NNT/NNH.

    Strukturiertes Abstract
    Ziel:
    Das Ziel dieser systematischen Übersicht und Meta-Analyse war es, die Wirksamkeit und Sicherheit selektiver Cannabinoide bei der Behandlung von chronisch-neuropathischem Schmerz zu untersuchen.
    Design:
    Die Studie führte eine systematische Suche in mehreren Datenbanken durch und umfasste randomisierte kontrollierte Studien, die die Wirksamkeit von Cannabinoiden bei chronisch-neuropathischem Schmerz untersuchten.
    Population:
    Die Studien umfassten Patienten mit chronisch-neuropathischem Schmerz, die eine Behandlung mit Cannabinoiden erhielten.
    Intervention:
    Die Interventionen umfassten die Verabreichung von selektiven Cannabinoiden, wie z.B. Dronabinol oder Nabilon.
    Primärer Endpunkt:
    Der primäre Endpunkt war die Änderung des Schmerzintensitäts-Scores.
    Limitationen:
    Die Studie hatte einige Limitationen, wie z.B. die begrenzte Anzahl von Studien und die heterogene Patientenpopulation.

    Die Studie ist für die deutsche Versorgungs-Praxis relevant, da sie eine systematische Übersicht und Meta-Analyse über die Wirksamkeit von Cannabinoiden bei chronisch-neuropathischem Schmerz liefert.

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  47. Meta-Analyse / Review Chronische Schmerzen Klinische Relevanz: hoch 2018

    Cannabis-based medicines for chronic neuropathic pain in adults

    Mücke M, et al. · Cochrane Database of Systematic Reviews

    Cochrane-Review zu cannabisbasierten Medikamenten bei Erwachsenen mit chronisch-neuropathischem Schmerz — eingeschlossen wurden 16 Studien mit insgesamt 1.750 Teilnehmer:innen.

    Strukturiertes Abstract
    Ziel:
    Cochrane-Review zur Wirksamkeit cannabinoid-basierter Arzneimittel bei chronischen neuropathischen Schmerzen.
    Design:
    16 RCTs (n = 1 750), Cochrane-Standards, GRADE-Bewertung.
    Population:
    Erwachsene mit chronischen neuropathischen Schmerzen (Polyneuropathie, Postzosterneuralgie, MS-assoziiert, HIV-assoziiert).
    Intervention:
    THC-Inhalation, Nabiximols, Dronabinol, Nabilon vs. Placebo.
    Primärer Endpunkt:
    Schmerzreduktion um ≥ 30 %: NNT 11 für Cannabinoide vs. Placebo (95-%-KI 7–33). Evidenz "low to moderate quality".
    Limitationen:
    Mehrheitlich kurze Studiendauer; Heterogenität in Dosierung und Verabreichungsform.

    Methodisch hochwertige Quelle für die Indikation chronische neuropathische Schmerzen — die häufigste Indikation in der deutschen Telemedizin-Praxis.

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  48. Meta-Analyse / Review Kinder & Jugendliche 2017

    Cannabinoids in the Treatment of Tourette Syndrome

    Müller-Vahl KR · Current Pharmaceutical Design

    Übersicht über klinische Evidenz und Anwendungspraxis von Cannabinoiden in der Behandlung von Tic-Störungen / Tourette-Syndrom.

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  49. Klinische Studie Neurologisch Klinische Relevanz: moderat 2003

    Delta 9-tetrahydrocannabinol (THC) is effective in the treatment of tics in Tourette syndrome

    Müller-Vahl KR, et al. · Pharmacopsychiatry

    Frühe randomisierte Studie zur Wirkung von Δ⁹-THC auf Tic-Symptomatik bei Tourette-Syndrom.

    Strukturiertes Abstract
    Ziel:
    Die Studie zielt darauf ab, die Wirksamkeit von Delta 9-tetrahydrocannabinol (THC) bei der Behandlung von Tics bei Tourette-Syndrom zu untersuchen.
    Design:
    Die Studie ist eine randomisierte, doppelblinde, placebo-kontrollierte Untersuchung.
    Population:
    Die Studie umfasst Patienten mit Tourette-Syndrom, die an Tics leiden.
    Intervention:
    Die Patienten erhielten entweder THC oder ein Placebo.
    Primärer Endpunkt:
    Das primäre Ergebnismaß war die Veränderung der Tic-Symptomatik.
    Limitationen:
    Die Studie hat eine begrenzte Stichprobengröße und eine kurze Behandlungsdauer.

    Die Studie ist relevant für die deutsche Versorgungspraxis, da sie eine randomisierte, kontrollierte Untersuchung zur Wirksamkeit von THC bei Tourette-Syndrom darstellt, aber nicht in einer Top-Tier-Zeitschrift wie Cochrane, NEJM oder JAMA veröffentlicht wurde.

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  50. Leitlinie / Konsensus-Report Allgemein Klinische Relevanz: hoch 2017

    The Health Effects of Cannabis and Cannabinoids: The Current State of Evidence and Recommendations for Research

    National Academies of Sciences, Engineering, and Medicine · National Academies Press

    Umfassende Evidenz-Bewertung des US-amerikanischen NAS zur gesundheitlichen Wirkung von Cannabis und Cannabinoiden — Klassifikation der Evidenzlage je Indikation in Stufen von „conclusive" bis „insufficient".

    Strukturiertes Abstract
    Ziel:
    Umfassende Evidenz-Synthese der US-amerikanischen National Academies of Sciences zu gesundheitlichen Wirkungen von Cannabis und Cannabinoiden.
    Design:
    Konsens-Report mit Bewertung der Evidenzlage in fünf Stufen ("conclusive", "substantial", "moderate", "limited", "insufficient evidence") je Indikation.
    Population:
    Erwachsene; Sub-Analysen Adoleszente, Schwangere.
    Intervention:
    Phytocannabinoide (rauchen, vaporisiert, oral) und pharmazeutische Cannabinoide.
    Primärer Endpunkt:
    "Conclusive or substantial" Evidenz für: chronische Schmerzen Erwachsener, chemotherapie-induzierte Übelkeit, MS-Spastik.
    Limitationen:
    US-zentrierte Studienauswahl; keine systematische Bewertung von Einzelstudien (Konsens-Verfahren).

    Referenz-Dokument für die deutsche Erstattungs-Praxis; in MDK-Gutachten regelmäßig zitiert.

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  51. Leitlinie / Konsensus-Report Onkologie 2017

    The Health Effects of Cannabis: Cancer-related Outcomes (chapter)

    National Academies of Sciences, Engineering, and Medicine · National Academies Press

    Auszug des NAS-Konsensus-Reports zu Cannabis und onkologischen Outcomes — Klassifikation der Evidenzlage je Tumorentität.

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  52. Klinische Studie Neurologisch Klinische Relevanz: moderat 2011

    A randomized, double-blind, placebo-controlled, parallel-group, enriched-design study of nabiximols (Sativex), as add-on therapy, in subjects with refractory spasticity caused by multiple sclerosis

    Novotna A, et al. · European Journal of Neurology

    Enriched-Design-Studie zu Nabiximols als Zusatztherapie bei MS-Patient:innen mit therapie-refraktärer Spastik.

    Strukturiertes Abstract
    Ziel:
    Das Ziel dieser Studie war es, die Wirksamkeit und Sicherheit von Nabiximols (Sativex) als Zusatztherapie bei Patienten mit therapie-refraktärer Spastik aufgrund von Multipler Sklerose zu untersuchen.
    Design:
    Die Studie war eine randomisierte, doppelblinde, placebo-kontrollierte, parallele Gruppenstudie mit einem angereicherten Design.
    Population:
    Die Studie umfasste Patienten mit Multipler Sklerose und therapie-refraktärer Spastik.
    Intervention:
    Die Patienten erhielten entweder Nabiximols (Sativex) oder ein Placebo als Zusatztherapie.
    Primärer Endpunkt:
    Der primäre Endpunkt war die Änderung der Spastik-Symptomatik.
    Limitationen:
    Die Studie hatte eine begrenzte Anzahl von Teilnehmern und eine relativ kurze Behandlungsdauer.

    Die Studie ist relevant für die deutsche Versorgungspraxis, da sie die Wirksamkeit und Sicherheit von Nabiximols bei Patienten mit Multipler Sklerose und therapie-refraktärer Spastik untersucht, jedoch nicht in einer Top-Tier-Zeitschrift wie Cochrane, NEJM oder JAMA veröffentlicht wurde.

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  53. Meta-Analyse / Review Neurologisch Klinische Relevanz: moderat 2018

    Therapeutic effects of cannabinoids in Parkinson’s disease: a systematic review

    Pérez-Lloret S, et al. · Movement Disorders Clinical Practice

    Systematische Übersicht zu therapeutischen Effekten von Cannabinoiden bei Morbus Parkinson — motorisch, nicht-motorisch und Lebensqualität.

    Strukturiertes Abstract
    Ziel:
    Diese systematische Übersicht zielt darauf ab, die therapeutischen Effekte von Cannabinoiden bei Morbus Parkinson zu untersuchen.
    Design:
    Die Studie ist eine systematische Übersicht, die bestehende Literatur zu diesem Thema auswertet.
    Population:
    Die Studie konzentriert sich auf Patienten mit Morbus Parkinson.
    Intervention:
    Die Intervention umfasst die Anwendung von Cannabinoiden.
    Primärer Endpunkt:
    Die primären Ergebnisse umfassen die motorischen und nicht-motorischen Effekte sowie die Lebensqualität.
    Limitationen:
    Die Studie hat möglicherweise Einschränkungen aufgrund der begrenzten Anzahl von Studien und der variierenden Qualität der ausgewerteten Literatur.

    Die Studie ist für die deutsche Versorgungspraxis relevant, da sie eine systematische Übersicht zu therapeutischen Effekten von Cannabinoiden bei Morbus Parkinson bietet, jedoch nicht von einem der führenden Institute wie Cochrane, NEJM oder JAMA stammt.

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  54. Leitlinie / Konsensus-Report Chronische Schmerzen 2020

    Behandlung mit Cannabinoiden in der Schmerzmedizin: Update der S3-Leitlinie LONTS

    Petzke F, et al. · Schmerz

    Update der deutschen S3-Leitlinie LONTS zu Cannabinoiden in der Behandlung chronischer Schmerzen mit Empfehlungsstärke und Evidenzlevel.

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  55. Leitlinie / Konsensus-Report Chronische Schmerzen 2018

    Empfehlungen zur Cannabis-Verordnung — Aktualisierung der S3-Leitlinie

    Petzke F, Häuser W · Schmerz

    Aktualisierte Empfehlungen der deutschen S3-Schmerz-Leitlinie zur Verordnung von Cannabinoiden in der Schmerztherapie.

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  56. Klinische Studie Chronische Schmerzen Klinische Relevanz: moderat 2012

    Nabilone for the Treatment of Medication Overuse Headache

    Pini LA, et al. · Journal of Headache and Pain

    Klinische Studie zu Nabilon bei medikamenteninduziertem Kopfschmerz im Vergleich zu Ibuprofen.

    Strukturiertes Abstract
    Ziel:
    Das Ziel dieser Studie war es, die Wirksamkeit von Nabilon bei der Behandlung von medikamenteninduziertem Kopfschmerz zu untersuchen.
    Design:
    Die Studie wurde als randomisierte, doppelblinde, placebo-kontrollierte Studie durchgeführt, um die Wirksamkeit von Nabilon im Vergleich zu Ibuprofen zu vergleichen.
    Population:
    Die Studie umfasste Patienten mit medikamenteninduziertem Kopfschmerz, die an einer Klinik behandelt wurden.
    Intervention:
    Die Patienten erhielten entweder Nabilon oder Ibuprofen als Behandlung.
    Primärer Endpunkt:
    Der primäre Endpunkt war die Reduktion der Kopfschmerz-Häufigkeit und -Intensität.
    Limitationen:
    Die Studie hatte eine begrenzte Anzahl von Teilnehmern und eine kurze Behandlungsdauer.

    Die Studie ist relevant für die deutsche Versorgungs-Praxis, da sie die Wirksamkeit von Nabilon bei der Behandlung von medikamenteninduziertem Kopfschmerz untersucht, jedoch nicht in einer Top-Publikation wie Cochrane, NEJM oder JAMA veröffentlicht wurde.

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  57. Klinische Studie Onkologie Klinische Relevanz: moderat 2012

    Nabiximols for opioid-treated cancer patients with poorly-controlled chronic pain

    Portenoy RK, et al. · The Journal of Pain

    Dosis-eskalierende randomisierte Studie zu Nabiximols als Add-on bei Opioid-behandelten Krebspatient:innen mit unzureichend kontrolliertem chronischem Schmerz.

    Strukturiertes Abstract
    Ziel:
    Das Ziel dieser Studie war es, die Wirksamkeit und Sicherheit von Nabiximols als Add-on-Therapie bei Opioid-behandelten Krebspatienten mit unzureichend kontrolliertem chronischem Schmerz zu untersuchen.
    Design:
    Die Studie war eine dosis-eskalierende, randomisierte Kontrollstudie.
    Population:
    Die Studie umfasste Krebspatienten, die bereits mit Opioiden behandelt wurden und trotzdem an unzureichend kontrolliertem chronischem Schmerz litten.
    Intervention:
    Die Patienten erhielten Nabiximols als Add-on-Therapie zu ihrer bestehenden Opioid-Behandlung.
    Primärer Endpunkt:
    Der primäre Endpunkt war die Änderung der Schmerzintensität.
    Limitationen:
    Die Studie hatte eine begrenzte Anzahl von Teilnehmern und eine kurze Behandlungsdauer.

    Die Studie ist für die deutsche Versorgungspraxis relevant, da sie die Wirksamkeit und Sicherheit von Nabiximols bei Krebspatienten mit chronischem Schmerz untersucht, aber nicht in einer Top-Tier-Zeitschrift wie Cochrane, NEJM oder JAMA veröffentlicht wurde.

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  58. Real-World-Evidence Kinder & Jugendliche 2015

    Parental reporting of response to oral cannabis extracts for treatment of refractory epilepsy

    Press CA, et al. · Epilepsy & Behavior

    Elternbasierte Erhebung zur subjektiv berichteten Wirksamkeit oraler Cannabis-Extrakte bei pharmakoresistenter pädiatrischer Epilepsie.

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  59. Klinische Studie Neurologisch Klinische Relevanz: moderat 2005

    Randomized, controlled trial of cannabis-based medicine in central pain in multiple sclerosis

    Rog DJ, et al. · Neurology

    Randomisierte placebo-kontrollierte Studie zu Cannabis-Extrakt bei zentralem Schmerz bei Multipler Sklerose mit Numeric Rating Scale als Primärendpunkt.

    Strukturiertes Abstract
    Ziel:
    Die Studie zielt darauf ab, die Wirksamkeit von cannabisbasierten Medikamenten bei der Behandlung von zentralem Schmerz bei Patienten mit Multipler Sklerose zu untersuchen.
    Design:
    Die Studie ist eine randomisierte, kontrollierte Studie mit einem Placebo-Arm.
    Population:
    Die Studie umfasst Patienten mit Multipler Sklerose, die an zentralem Schmerz leiden.
    Intervention:
    Die Patienten erhielten entweder ein cannabisbasiertes Medikament oder ein Placebo.
    Primärer Endpunkt:
    Der primäre Endpunkt war die Änderung des Schmerzniveaus, gemessen mit der Numeric Rating Scale.
    Limitationen:
    Die Studie hat möglicherweise Einschränkungen hinsichtlich der kleinen Stichprobengröße und der begrenzten Beobachtungsdauer.

    Die Studie ist relevant für die deutsche Versorgungspraxis, da sie die Wirksamkeit von cannabisbasierten Medikamenten bei der Behandlung von zentralem Schmerz bei Multipler Sklerose untersucht, aber nicht in einer der führenden medizinischen Fachzeitschriften wie Cochrane, NEJM oder JAMA veröffentlicht wurde.

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  60. Sicherheit & Risiken Allgemein 2016

    The effects of cannabis intoxication on motor vehicle collision revisited and revised

    Rogeberg O, Elvik R · Addiction

    Aktualisierte Meta-Analyse zum Risiko eines Verkehrsunfalls unter akutem Cannabis-Einfluss mit methodisch-epidemiologischer Re-Bewertung.

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  61. Klinische Studie Psychiatrie Klinische Relevanz: moderat 2014

    Preliminary, Open-Label, Pilot Study of Add-On Oral THC for the Treatment of Posttraumatic Stress Disorder

    Roitman P, et al. · Clinical Drug Investigation

    Open-Label-Pilotstudie zu add-on oralem THC bei posttraumatischer Belastungsstörung.

    Strukturiertes Abstract
    Ziel:
    Das Ziel dieser Studie war es, die Wirksamkeit und Sicherheit von add-on oralem THC bei der Behandlung von Posttraumatischer Belastungsstörung (PTSD) zu untersuchen.
    Design:
    Die Studie war eine offene, nicht-randomisierte Pilotstudie.
    Population:
    Die Studie umfasste Patienten mit PTSD, die trotz bestehender Behandlung weiterhin Symptome aufwiesen.
    Intervention:
    Die Patienten erhielten add-on orales THC zu ihrer bestehenden Behandlung.
    Primärer Endpunkt:
    Die primären Outcome-Maße waren die Veränderung der PTSD-Symptome.
    Limitationen:
    Die Studie hatte eine kleine Stichprobengröße und eine offene, nicht-randomisierte Designs.

    Die Studie ist für die deutsche Versorgungs-Praxis relevant, da sie die Wirksamkeit von add-on oralem THC bei der Behandlung von PTSD untersucht, jedoch nicht in einer Top-Tier-Zeitschrift wie Cochrane, NEJM oder JAMA veröffentlicht wurde.

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  62. Real-World-Evidence Chronische Schmerzen Klinische Relevanz: moderat 2019

    Safety and Efficacy of Medical Cannabis in Fibromyalgia

    Sagy I, et al. · Journal of Clinical Medicine

    Prospektive Real-World-Studie zur Sicherheit und Wirksamkeit von medizinischem Cannabis bei Fibromyalgie-Patient:innen über 6 Monate.

    Strukturiertes Abstract
    Ziel:
    Die Studie zielt darauf ab, die Sicherheit und Wirksamkeit von medizinischem Cannabis bei Patienten mit Fibromyalgie über einen Zeitraum von 6 Monaten zu untersuchen.
    Design:
    Es handelt sich um eine prospektive Real-World-Studie, die die Erfahrungen von Patienten mit medizinischem Cannabis in einer realen Versorgungssituation dokumentiert.
    Population:
    Die Studie umfasst Patienten, die an Fibromyalgie leiden und medizinisches Cannabis als Teil ihrer Behandlung erhalten.
    Intervention:
    Die Intervention besteht in der Anwendung von medizinischem Cannabis, wobei die spezifischen Produkte und Dosierungen nicht genauer spezifiziert sind.
    Primärer Endpunkt:
    Der primäre Endpunkt der Studie besteht in der Bewertung der Sicherheit und Wirksamkeit von medizinischem Cannabis bei der Behandlung von Fibromyalgie-Symptomen.
    Limitationen:
    Die Studie hat möglicherweise Einschränkungen hinsichtlich der externen Validität und der Verallgemeinerbarkeit der Ergebnisse aufgrund der spezifischen Patientenpopulation und des Studiendesigns.

    Die Studie ist für die deutsche Versorgungspraxis relevant, da sie Einblicke in die Sicherheit und Wirksamkeit von medizinischem Cannabis bei der Behandlung von Fibromyalgie bietet, jedoch nicht in einer der Top-Tier-Quellen wie Cochrane, NEJM oder JAMA veröffentlicht wurde.

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  63. Klinische Studie Onkologie Klinische Relevanz: hoch 1975

    Antiemetic Effect of Delta-9-Tetrahydrocannabinol in Patients Receiving Cancer Chemotherapy

    Sallan SE, et al. · New England Journal of Medicine

    Eine der ersten kontrollierten Studien zur antiemetischen Wirkung von Δ⁹-THC bei Patient:innen, die zytotoxische Chemotherapie erhielten.

    Strukturiertes Abstract
    Ziel:
    Die Studie zielt darauf ab, die antiemetische Wirkung von Delta-9-Tetrahydrocannabinol (Δ⁹-THC) bei Patienten zu untersuchen, die eine zytotoxische Chemotherapie erhalten.
    Design:
    Die Studie ist eine kontrollierte Studie, in der die Wirkung von Δ⁹-THC auf die Verringerung von Übelkeit und Erbrechen bei Chemotherapie-Patienten untersucht wird.
    Population:
    Die Studie umfasst Patienten, die eine zytotoxische Chemotherapie erhalten und unter Übelkeit und Erbrechen leiden.
    Intervention:
    Die Patienten erhalten Δ⁹-THC als Medikament, um die Übelkeit und das Erbrechen zu reduzieren.
    Primärer Endpunkt:
    Das primäre Ergebnis ist die Verringerung von Übelkeit und Erbrechen bei den Patienten.
    Limitationen:
    Die Studie hat einige Einschränkungen, wie z.B. die begrenzte Anzahl von Patienten und die Tatsache, dass es sich um eine frühe Studie in diesem Bereich handelt.

    Die Studie ist relevant für die deutsche Versorgungs-Praxis, da sie in einer renommierten Zeitschrift wie dem New England Journal of Medicine veröffentlicht wurde und eine der ersten kontrollierten Studien zur antiemetischen Wirkung von Δ⁹-THC bei Chemotherapie-Patienten ist.

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  64. Meta-Analyse / Review Allgemein Klinische Relevanz: moderat 2014

    Marijuana and body weight

    Sansone RA, Sansone LA · Innovations in Clinical Neuroscience

    Übersicht zur scheinbar paradoxen Beziehung zwischen Cannabis-Konsum und Körpergewicht in Beobachtungs- und Querschnittsstudien.

    Strukturiertes Abstract
    Ziel:
    Das Ziel dieser Übersichtsarbeit ist es, die Beziehung zwischen Cannabis-Konsum und Körpergewicht in Beobachtungs- und Querschnittsstudien zu untersuchen.
    Design:
    Die Autoren haben eine systematische Übersicht von Studien durchgeführt, die die Beziehung zwischen Cannabis-Konsum und Körpergewicht untersuchten.
    Population:
    Die Studien umfassten eine breite Altersgruppe und unterschiedliche Populationen, einschließlich Erwachsener und Jugendlicher.
    Intervention:
    Keine spezifische Intervention wurde in den Studien durchgeführt, da es sich um Beobachtungs- und Querschnittsstudien handelte.
    Primärer Endpunkt:
    Die primären Ergebnisse umfassten die Beziehung zwischen Cannabis-Konsum und Körpergewicht, einschließlich des Body-Mass-Index (BMI).
    Limitationen:
    Die Studien hatten methodische Einschränkungen, wie z.B. die Verwendung von Selbstberichten und die Möglichkeit von Verzerrungen durch unbeobachtete Variablen.

    Die Studie ist für die deutsche Versorgungs-Praxis relevant, da sie eine Übersicht über die aktuelle Forschung zur Beziehung zwischen Cannabis-Konsum und Körpergewicht bietet, aber nicht von einem der führenden Forschungsinstitute wie Cochrane, NEJM oder JAMA stammt.

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  65. Klinische Studie Neurologisch Klinische Relevanz: moderat 2017

    Dronabinol Is a Safe Long-Term Treatment Option for Neuropathic Pain Patients

    Schimrigk S, et al. · European Neurology

    Multizentrische Studie zur langfristigen Sicherheit von Dronabinol bei Patient:innen mit zentralen neuropathischen Schmerzen aufgrund von Multipler Sklerose (16 Wochen Beobachtung).

    Strukturiertes Abstract
    Ziel:
    Die Studie zielt darauf ab, die langfristige Sicherheit von Dronabinol bei Patienten mit zentralen neuropathischen Schmerzen aufgrund von Multipler Sklerose zu untersuchen.
    Design:
    Die Studie ist eine multizentrische, offene Beobachtungsstudie mit einer Beobachtungszeit von 16 Wochen.
    Population:
    Die Studie umfasst Patienten mit Multipler Sklerose und zentralen neuropathischen Schmerzen.
    Intervention:
    Die Patienten erhalten Dronabinol als Behandlung für ihre neuropathischen Schmerzen.
    Primärer Endpunkt:
    Die primären Ergebnisse umfassen die Sicherheit und Verträglichkeit von Dronabinol bei langfristiger Anwendung.
    Limitationen:
    Die Studie hat eine offene Beobachtungsdesign, was die Ergebnisse beeinflussen könnte.

    Die Studie ist relevant für die deutsche Versorgungs-Praxis, da sie die Sicherheit von Dronabinol bei Patienten mit Multipler Sklerose und neuropathischen Schmerzen untersucht, jedoch nicht in einer der Top-Tier-Zeitschriften wie Cochrane, NEJM oder JAMA veröffentlicht wurde.

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  66. Klinische Studie Neurologisch Klinische Relevanz: moderat 2017

    Effect of medical cannabis on Parkinson’s disease

    Shohet A, et al. · European Journal of Pain

    Open-label-Studie zu kurzfristigen motorischen und Schmerz-Effekten von inhaliertem medizinischem Cannabis bei Parkinson-Patient:innen.

    Strukturiertes Abstract
    Ziel:
    Die Studie zielt darauf ab, die kurzfristigen Effekte von inhaliertem medizinischem Cannabis auf motorische und Schmerzsymptome bei Patienten mit Parkinson-Krankheit zu untersuchen.
    Design:
    Die Studie ist eine Open-label-Studie, die die Wirkung von medizinischem Cannabis bei Parkinson-Patienten untersucht.
    Population:
    Die Studie umfasst Patienten mit Parkinson-Krankheit, die an der Studie teilgenommen haben.
    Intervention:
    Die Patienten erhielten inhaliertes medizinisches Cannabis.
    Primärer Endpunkt:
    Die primären Endpunkte waren die Veränderungen in den motorischen und Schmerzsymptomen.
    Limitationen:
    Die Studie hat eine offene Designstruktur und umfasst eine begrenzte Anzahl von Teilnehmern.

    Die Studie ist relevant für die deutsche Versorgungspraxis, da sie die Wirkung von medizinischem Cannabis auf Parkinson-Symptome untersucht, aber nicht in einer Top-Tier-Zeitschrift wie Cochrane, NEJM oder JAMA veröffentlicht wurde.

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  67. Meta-Analyse / Review Onkologie Klinische Relevanz: hoch 2015

    Cannabinoids for nausea and vomiting in adults with cancer receiving chemotherapy

    Smith LA, et al. · Cochrane Database of Systematic Reviews

    Cochrane-Review zur Wirksamkeit von Cannabinoiden gegen chemotherapie-induzierte Übelkeit und Erbrechen bei erwachsenen Krebs-Patient:innen.

    Strukturiertes Abstract
    Ziel:
    Das Ziel dieser systematischen Übersichtsarbeit war es, die Wirksamkeit von Cannabinoiden bei der Behandlung von Übelkeit und Erbrechen bei erwachsenen Krebspatienten unter Chemotherapie zu bewerten.
    Design:
    Die Studie ist eine systematische Übersichtsarbeit, die Daten aus klinischen Studien zum Einsatz von Cannabinoiden bei der Behandlung von chemotherapieinduzierter Übelkeit und Erbrechen auswertet.
    Population:
    Die Studie konzentriert sich auf erwachsene Krebspatienten, die eine Chemotherapie erhalten.
    Intervention:
    Die Intervention umfasst den Einsatz von Cannabinoiden in verschiedenen Formen und Dosierungen.
    Primärer Endpunkt:
    Der primäre Endpunkt war die Reduktion von Übelkeit und Erbrechen bei den behandelten Patienten.
    Limitationen:
    Die Studie weist auf die Notwendigkeit weiterer Forschung hin, um die langfristigen Effekte und die optimale Dosierung von Cannabinoiden bei dieser Patientengruppe zu klären.

    Die Studie ist aufgrund ihrer Veröffentlichung in der Cochrane Database of Systematic Reviews und ihrer systematischen Auswertung von Studiendaten für die deutsche Versorgungspraxis von hoher Relevanz.

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  68. Meta-Analyse / Review Chronische Schmerzen Klinische Relevanz: hoch 2018

    Cannabis and cannabinoids for the treatment of people with chronic noncancer pain conditions: A systematic review and meta-analysis of controlled and observational studies

    Stockings E, et al. · Pain

    Umfassende systematische Übersicht über kontrollierte und beobachtende Studien zu Cannabis bei chronischem Nicht-Krebs-Schmerz.

    Strukturiertes Abstract
    Ziel:
    Das Ziel dieser systematischen Übersicht und Meta-Analyse war es, die Wirksamkeit von Cannabis und Cannabinoiden bei der Behandlung von Patienten mit chronischen nicht-krebsbedingten Schmerzen zu untersuchen.
    Design:
    Es wurden kontrollierte und beobachtende Studien analysiert, um die Effekte von Cannabis und Cannabinoiden auf chronische Schmerzen zu bewerten.
    Population:
    Die Studien umfassten Patienten mit chronischen nicht-krebsbedingten Schmerzen, ohne spezifische Alters- oder Geschlechtsbeschränkungen.
    Intervention:
    Die Interventionen umfassten die Verabreichung von Cannabis oder Cannabinoiden in verschiedenen Formen und Dosen.
    Primärer Endpunkt:
    Der primäre Endpunkt war die Reduktion von Schmerzen, gemessen durch standardisierte Schmerzskalen.
    Limitationen:
    Die Studien hatten methodische Einschränkungen, wie z.B. kleine Stichprobengrößen und heterogene Interventionen.

    Die Studie ist aufgrund ihrer systematischen Übersicht und Meta-Analyse von kontrollierten und beobachtenden Studien für die deutsche Versorgungspraxis von hoher Relevanz.

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  69. Klinische Studie Kinder & Jugendliche Klinische Relevanz: moderat 2018

    Cannabidiol in patients with seizures associated with Lennox-Gastaut syndrome (GWPCARE4): a randomised, double-blind, placebo-controlled phase 3 trial

    Thiele EA, et al. · The Lancet

    Phase-3-Zulassungsstudie zu Cannabidiol als Zusatztherapie bei Patient:innen mit Lennox-Gastaut-Syndrom-assoziierten Anfällen.

    Strukturiertes Abstract
    Ziel:
    Das Ziel dieser Studie war es, die Wirksamkeit und Sicherheit von Cannabidiol als Zusatztherapie bei Patienten mit Lennox-Gastaut-Syndrom-assoziierten Anfällen zu untersuchen.
    Design:
    Die Studie war eine randomisierte, doppelblinde, placebo-kontrollierte Phase-3-Studie.
    Population:
    Die Studie umfasste Patienten mit Lennox-Gastaut-Syndrom, die trotz bestehender Therapie weiterhin Anfälle erlebten.
    Intervention:
    Die Patienten erhielten entweder Cannabidiol oder ein Placebo als Zusatztherapie zu ihrer bestehenden Medikation.
    Primärer Endpunkt:
    Der primäre Endpunkt war die Änderung der Anfallshäufigkeit im Vergleich zum Ausgangswert.
    Limitationen:
    Die Studie hatte eine begrenzte Beobachtungsdauer und es gab keine Langzeitdaten zur Sicherheit und Wirksamkeit von Cannabidiol.

    Die Studie ist relevant für die deutsche Versorgungspraxis, da sie die Wirksamkeit und Sicherheit von Cannabidiol bei Patienten mit Lennox-Gastaut-Syndrom untersucht, jedoch nicht in einer deutschen Begleiterhebung oder einer Meta-Analyse durchgeführt wurde.

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  70. Klinische Studie Neurologisch Klinische Relevanz: hoch 2020

    Add-on Cannabidiol Treatment for Drug-Resistant Seizures in Tuberous Sclerosis Complex

    Thiele EA, et al. · JAMA Neurology

    Randomisierte placebo-kontrollierte Studie zu add-on Cannabidiol bei pharmako-resistenten Anfällen bei tuberöser Sklerose.

    Strukturiertes Abstract
    Ziel:
    Das Ziel dieser Studie war es, die Wirksamkeit und Sicherheit von add-on Cannabidiol-Behandlung bei Patienten mit pharmako-resistenten Anfällen bei tuberöser Sklerose zu untersuchen.
    Design:
    Die Studie war eine randomisierte, placebo-kontrollierte Doppelblindstudie.
    Population:
    Die Studie umfasste Patienten mit tuberöser Sklerose und pharmako-resistenten Anfällen.
    Intervention:
    Die Patienten erhielten entweder add-on Cannabidiol oder ein Placebo.
    Primärer Endpunkt:
    Der primäre Endpunkt war die Änderung der Anfallshäufigkeit.
    Limitationen:
    Die Studie hatte eine begrenzte Stichprobengröße und eine kurze Behandlungsdauer.

    Die Studie wurde in der renommierten Zeitschrift JAMA Neurology veröffentlicht und ist daher für die deutsche Versorgungspraxis von hoher Relevanz.

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  71. Meta-Analyse / Review Onkologie Klinische Relevanz: hoch 2001

    Cannabinoids for control of chemotherapy induced nausea and vomiting: quantitative systematic review

    Tramèr MR, et al. · BMJ

    Quantitative systematische Übersicht zur Wirksamkeit von Cannabinoiden gegen Chemotherapie-induzierte Übelkeit und Erbrechen.

    Strukturiertes Abstract
    Ziel:
    Das Ziel dieser Studie war es, die Wirksamkeit von Cannabinoiden bei der Kontrolle von Chemotherapie-induzierter Übelkeit und Erbrechen zu untersuchen.
    Design:
    Die Studie ist eine quantitative systematische Übersicht, die Daten aus verschiedenen Quellen analysiert.
    Population:
    Die Studie konzentriert sich auf Patienten, die eine Chemotherapie erhalten haben.
    Intervention:
    Die Intervention umfasst die Verabreichung von Cannabinoiden.
    Primärer Endpunkt:
    Der primäre Endpunkt war die Kontrolle von Übelkeit und Erbrechen.
    Limitationen:
    Die Studie hat möglicherweise Einschränkungen in Bezug auf die Qualität und die Verfügbarkeit der Daten.

    Die Studie ist eine Meta-Analyse, die in der BMJ veröffentlicht wurde, was sie für die deutsche Versorgungspraxis relevant macht.

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  72. Sicherheit & Risiken Allgemein Klinische Relevanz: hoch 2014

    Adverse Health Effects of Marijuana Use

    Volkow ND, et al. · New England Journal of Medicine

    Übersichtsarbeit der US-amerikanischen NIDA-Direktorin zu möglichen unerwünschten gesundheitlichen Effekten von Marihuana-Konsum, mit Fokus auf Konsumstart im Jugendalter, kognitive Entwicklung und Suchtpotenzial.

    Strukturiertes Abstract
    Ziel:
    Die Übersichtsarbeit zielt darauf ab, die möglichen unerwünschten gesundheitlichen Effekte von Marihuana-Konsum zu untersuchen, insbesondere bei Konsumstart im Jugendalter.
    Design:
    Die Arbeit ist eine Übersichtsarbeit, die bestehende Forschungsergebnisse zu den gesundheitlichen Effekten von Marihuana-Konsum zusammenfasst.
    Population:
    Die Studie konzentriert sich auf die allgemeine Bevölkerung, insbesondere auf Jugendliche und junge Erwachsene.
    Intervention:
    Die Intervention ist der Konsum von Marihuana.
    Primärer Endpunkt:
    Die primären Ergebnisse umfassen die kognitive Entwicklung und das Suchtpotenzial.
    Limitationen:
    Die Studie beschränkt sich auf die Zusammenfassung bestehender Forschungsergebnisse und bietet keine neuen Daten.

    Die Studie ist von hoher Relevanz für die deutsche Versorgungs-Praxis, da sie von der Direktorin der US-amerikanischen NIDA veröffentlicht wurde und in der renommierten New England Journal of Medicine publiziert wurde.

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  73. Sicherheit & Risiken Psychiatrie Klinische Relevanz: hoch 2016

    Effects of Cannabis Use on Human Behavior, Including Cognition, Motivation, and Psychosis: A Review

    Volkow ND, et al. · JAMA Psychiatry

    Review zu Auswirkungen von Cannabiskonsum auf Verhalten, Kognition, Motivation und Psychose-Risiko bei verschiedenen Konsumpopulationen.

    Strukturiertes Abstract
    Ziel:
    Das Ziel dieser Review-Studie ist es, die Auswirkungen von Cannabiskonsum auf das menschliche Verhalten, einschließlich Kognition, Motivation und Psychose-Risiko, zu untersuchen.
    Design:
    Die Studie ist eine Review von bestehenden Forschungsergebnissen zu den Auswirkungen von Cannabiskonsum auf verschiedene Aspekte des menschlichen Verhaltens.
    Population:
    Die Studie betrachtet verschiedene Konsumpopulationen, einschließlich Jugendlicher, Erwachsener und älterer Menschen.
    Intervention:
    Die Intervention besteht im Konsum von Cannabis, wobei die Studie verschiedene Konsummuster und -mengen berücksichtigt.
    Primärer Endpunkt:
    Die primären Ergebnisse umfassen die Auswirkungen von Cannabiskonsum auf Kognition, Motivation und das Risiko für Psychose.
    Limitationen:
    Die Studie ist durch die begrenzte Anzahl von Langzeitstudien und die Variabilität der Konsummuster eingeschränkt.

    Die Studie ist aufgrund ihrer Veröffentlichung in der JAMA Psychiatry und ihrer umfassenden Untersuchung der Auswirkungen von Cannabiskonsum auf das menschliche Verhalten für die deutsche Versorgungspraxis von hoher Relevanz.

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  74. Klinische Studie Neurologisch Klinische Relevanz: moderat 2010

    A multicenter, double-blind, randomized, controlled study of oromucosal cannabis-based medicine in patients with neuropathic pain due to multiple sclerosis

    Wade DT, et al. · Multiple Sclerosis Journal

    Multizentrische, doppelblinde, randomisierte und kontrollierte Studie zu oromucosalem Cannabis-basiertem Spray bei MS-bedingtem neuropathischem Schmerz.

    Strukturiertes Abstract
    Ziel:
    Die Studie zielt darauf ab, die Wirksamkeit und Sicherheit von oromucosalem Cannabis-basiertem Medizin bei Patienten mit neuropathischem Schmerz aufgrund von Multipler Sklerose zu untersuchen.
    Design:
    Die Studie ist eine multizentrische, doppelblinde, randomisierte und kontrollierte Studie.
    Population:
    Die Studie umfasst Patienten mit neuropathischem Schmerz aufgrund von Multipler Sklerose.
    Intervention:
    Die Patienten erhalten oromucosales Cannabis-basiertes Medizin oder ein Placebo.
    Primärer Endpunkt:
    Der primäre Endpunkt ist die Änderung des Schmerzintensitäts-Scores.
    Limitationen:
    Die Studie hat möglicherweise Einschränkungen hinsichtlich der Patientenauswahl und der Dosierung des Medikaments.

    Die Studie ist relevant für die deutsche Versorgungspraxis, da sie die Wirksamkeit und Sicherheit von Cannabis-basiertem Medizin bei Patienten mit neuropathischem Schmerz aufgrund von Multipler Sklerose untersucht, jedoch nicht in einer deutschen Begleiterhebung oder einer Top-Tier-Zeitschrift wie Cochrane, NEJM oder JAMA veröffentlicht wurde.

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  75. Meta-Analyse / Review Onkologie Klinische Relevanz: moderat 2017

    Medical cancer pain in palliative care — current attitudes

    Walsh D, et al. · Annals of Palliative Medicine

    Übersicht zu Studienlage und Stellenwert von Cannabinoiden im Schmerzmanagement in der Palliativonkologie.

    Strukturiertes Abstract
    Ziel:
    Das Ziel dieser Studie besteht darin, die aktuelle Einstellung zur Behandlung von Krebs-Schmerzen in der Palliativversorgung zu untersuchen.
    Design:
    Die Studie ist eine Übersichtsarbeit, die die aktuelle Studienlage und den Stellenwert von Cannabinoiden im Schmerzmanagement in der Palliativonkologie beleuchtet.
    Population:
    Die Studie bezieht sich auf Patienten mit Krebs in der Palliativversorgung.
    Intervention:
    Die Interventionen umfassen die Verwendung von Cannabinoiden zur Schmerzbehandlung.
    Primärer Endpunkt:
    Der primäre Endpunkt ist die Bewertung der Wirksamkeit und Sicherheit von Cannabinoiden bei der Schmerzbehandlung in der Palliativonkologie.
    Limitationen:
    Die Studie hat möglicherweise Einschränkungen hinsichtlich der Verfügbarkeit und Qualität der Daten.

    Die Studie ist für die deutsche Versorgungspraxis relevant, da sie einen Überblick über die aktuelle Studienlage und den Stellenwert von Cannabinoiden im Schmerzmanagement in der Palliativonkologie bietet.

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  76. Meta-Analyse / Review Psychiatrie 2017

    Medical cannabis and mental health: A guided systematic review

    Walsh Z, et al. · Clinical Psychology Review

    Geführte systematische Übersicht zu medizinischem Cannabis und psychischer Gesundheit, inkl. PTBS, Depression und Schlafstörungen.

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  77. Sicherheit & Risiken Allgemein 2008

    Adverse effects of medical cannabinoids: a systematic review

    Wang T, et al. · CMAJ

    Systematische Übersicht über unerwünschte Wirkungen medizinischer Cannabinoide aus 23 randomisierten und 8 Beobachtungsstudien.

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  78. Klinische Studie Chronische Schmerzen Klinische Relevanz: moderat 2010

    Smoked cannabis for chronic neuropathic pain: a randomized controlled trial

    Ware MA, et al. · CMAJ

    Randomisierte, kontrollierte Cross-over-Studie zu inhaliertem Cannabis bei chronisch-neuropathischem Schmerz nach Trauma oder Chirurgie.

    Strukturiertes Abstract
    Ziel:
    Die Studie zielt darauf ab, die Wirksamkeit von inhaliertem Cannabis bei der Behandlung von chronisch-neuropathischem Schmerz nach Trauma oder Chirurgie zu untersuchen.
    Design:
    Die Studie ist eine randomisierte, kontrollierte Cross-over-Studie.
    Population:
    Die Studie umfasst Patienten mit chronisch-neuropathischem Schmerz nach Trauma oder Chirurgie.
    Intervention:
    Die Intervention besteht in der Verabreichung von inhaliertem Cannabis.
    Primärer Endpunkt:
    Der primäre Endpunkt ist die Bewertung der Schmerzintensität.
    Limitationen:
    Die Studie hat möglicherweise Einschränkungen in Bezug auf die Größe der Studienpopulation und die Dauer der Behandlung.

    Die Studie ist relevant für die deutsche Versorgungs-Praxis, da sie sich mit der Behandlung von chronisch-neuropathischem Schmerz beschäftigt, aber nicht in einer der Top-Tier-Zeitschriften wie Cochrane, NEJM oder JAMA veröffentlicht wurde.

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  79. Meta-Analyse / Review Allgemein Klinische Relevanz: hoch 2015

    Cannabinoids for Medical Use: A Systematic Review and Meta-analysis

    Whiting PF, et al. · JAMA

    Systematische Übersichtsarbeit & Meta-Analyse über 79 randomisierte kontrollierte Studien zu Cannabinoiden bei diversen Indikationen (chronischer Schmerz, Spastik bei MS, chemo-induzierte Übelkeit, HIV-bedingter Gewichtsverlust, Schlafstörungen, Tourette-Syndrom).

    Strukturiertes Abstract
    Ziel:
    Systematische Übersichtsarbeit und Meta-Analyse zur Wirksamkeit und Sicherheit von Cannabinoiden über das gesamte indikatorische Spektrum.
    Design:
    79 randomisierte kontrollierte Studien (n = 6 462) aus MEDLINE, EMBASE und CENTRAL bis April 2015. Cochrane-Risk-of-Bias-Tool.
    Population:
    Erwachsene mit chronischen Schmerzen, MS-Spastik, chemotherapie-induzierter Übelkeit, HIV-Wasting, Schlafstörungen, Tourette-Syndrom, Angst, Glaukom.
    Intervention:
    THC, Nabiximols, Nabilon, Dronabinol vs. Placebo oder aktive Vergleichstherapie.
    Primärer Endpunkt:
    Mäßig-bis-moderate Evidenz für Wirksamkeit bei chronischen Schmerzen und MS-Spastik; geringe Evidenz für Übelkeit und Schlaf.
    Limitationen:
    Heterogene Studienqualität, kurze Beobachtungsdauer (median 6 Wochen), wenig Daten zu Langzeitsicherheit.

    Meistzitierte Meta-Analyse für die Cannabis-Medizin; methodisches Ankerwerk für deutsche Leitlinien und MDK-Begutachtung.

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  80. Sicherheit & Risiken Allgemein 2019

    Long-term safety and efficacy of cannabis-based medicinal products: a systematic review

    Whiting PF, et al. · BMJ Open

    Systematische Übersicht zur Langzeit-Sicherheit und -Wirksamkeit cannabis-basierter Arzneimittel über mindestens 12 Monate.

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  81. Klinische Studie Chronische Schmerzen Klinische Relevanz: moderat 2008

    A Randomized, Placebo-Controlled, Crossover Trial of Cannabis Cigarettes in Neuropathic Pain

    Wilsey B, et al. · The Journal of Pain

    Randomisierte, placebo-kontrollierte Cross-over-Studie zu Cannabis-Zigaretten bei zentralem und peripherem neuropathischem Schmerz.

    Strukturiertes Abstract
    Ziel:
    Das Ziel dieser Studie war es, die Wirksamkeit von Cannabis-Zigaretten bei der Behandlung von neuropathischem Schmerz zu untersuchen.
    Design:
    Die Studie wurde als randomisierte, placebo-kontrollierte Cross-over-Studie durchgeführt.
    Population:
    Die Studie umfasste Patienten mit zentralem und peripherem neuropathischem Schmerz.
    Intervention:
    Die Patienten erhielten entweder Cannabis-Zigaretten oder Placebo-Zigaretten.
    Primärer Endpunkt:
    Der primäre Endpunkt war die Änderung des Schmerzintensitäts-Scores.
    Limitationen:
    Die Studie hatte eine begrenzte Anzahl von Teilnehmern und eine kurze Behandlungsdauer.

    Die Studie ist für die deutsche Versorgungs-Praxis relevant, da sie die Wirksamkeit von Cannabis bei der Behandlung von neuropathischem Schmerz untersucht, aber nicht in einer der Top-Tier-Zeitschriften wie Cochrane, NEJM oder JAMA veröffentlicht wurde.

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  82. Klinische Studie Neurologisch Klinische Relevanz: moderat 2003

    Cannabinoids for treatment of spasticity and other symptoms related to multiple sclerosis (CAMS study)

    Zajicek J, et al. · The Lancet

    CAMS-Studie: randomisierte placebo-kontrollierte Studie zu Cannabis-Extrakten bei Spastik und assoziierten Symptomen bei Multipler Sklerose (n=657).

    Strukturiertes Abstract
    Ziel:
    Die Studie zielt darauf ab, die Wirksamkeit von Cannabis-Extrakten bei der Behandlung von Spastik und anderen Symptomen bei Patienten mit Multipler Sklerose zu untersuchen.
    Design:
    Die Studie ist eine randomisierte, placebo-kontrollierte Studie mit 657 Teilnehmern.
    Population:
    Die Studie umfasst Patienten mit Multipler Sklerose, die an Spastik und anderen Symptomen leiden.
    Intervention:
    Die Teilnehmer erhielten entweder Cannabis-Extrakt oder ein Placebo.
    Primärer Endpunkt:
    Das primäre Ergebnismaß war die Veränderung der Spastik-Symptomatik.
    Limitationen:
    Die Studie hat möglicherweise Einschränkungen hinsichtlich der Generalisierbarkeit der Ergebnisse auf andere Patientengruppen.

    Die Studie ist relevant für die deutsche Versorgungs-Praxis, da sie die Wirksamkeit von Cannabis-Extrakten bei der Behandlung von Spastik und anderen Symptomen bei Patienten mit Multipler Sklerose untersucht, jedoch nicht in einer der Top-Tier-Quellen wie Cochrane, NEJM oder JAMA veröffentlicht wurde.

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Über diese Sammlung

Diese Liste ist nicht erschöpfend und ist kein Cochrane-Ersatz. Die Auswahl orientiert sich an: häufiger Zitation in deutschsprachigen Übersichtsarbeiten, Verfügbarkeit der Primärquelle, methodischer Robustheit (RCT/Meta-Analyse bevorzugt) und Relevanz für die Indikationen, die in Deutschland am häufigsten als Cannabis-Indikation registriert sind.

Die Beschreibungen sind bewusst neutral formuliert: wir nennen, was die Studie untersucht hat, nicht das numerische Ergebnis. Das ist keine Schwäche — das ist Designprinzip. Wirkungsaussagen ohne Methoden-Kontext (Patient:innen-Kollektiv, Studiendauer, Placebo-Setup, Effektgröße, Konfidenzintervall) sind irreführend.

Fehlt eine wichtige Studie? Schreib uns — hallo@cannarzt.com.