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R11 Cannabis-Relevanz: Etabliert Symptome und abnorme klinische Befunde

Übelkeit und Erbrechen

Antiemetische Wirkung von THC ist seit den 1970er Jahren belegt. Nabilon und Dronabinol sind in mehreren Ländern zugelassen. In Deutschland off-label/Reservetherapie bei Therapieversagen.

Auch bekannt als: Nausea · Emesis · Chemotherapie-Übelkeit

Prävalenz

Chemo-induziert: ~70-80 % aller Behandelten

Typische Cannabis-Form

Dronabinol, Nabilon oder THC-betonte Sorten

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Patient:innen-orientierte Hintergrundinformationen zu dieser Indikation:

Referenzierte Studien

Cannabis-Therapie für Übelkeit und Erbrechen starten

Wenn du nach Standardtherapie weiterhin Beschwerden hast, kann eine Cannabis-Therapie über einen Telemedizin-Anbieter geprüft werden. Der Wizard schlägt einen passenden Anbieter vor.

Häufige Fragen

Ist Cannabis bei Übelkeit und Erbrechen (R11) zugelassen?

Cannabis ist in Deutschland für die meisten Indikationen off-label oder im Rahmen des Cannabisgesetzes verschreibbar, wenn Standardtherapien nicht ausreichen. Für Übelkeit und Erbrechen gilt die Bewertung: Etabliert — Antiemetische Wirkung von THC ist seit den 1970er Jahren belegt. Nabilon und Dronabinol sind in mehreren Ländern zugelassen. In Deutschland off-label/Reservetherapie bei Therapieversagen.

Welche Cannabis-Form wird bei Übelkeit und Erbrechen typischerweise verschrieben?

Dronabinol, Nabilon oder THC-betonte Sorten

Übernimmt die Krankenkasse die Cannabis-Therapie bei R11?

Eine GKV-Erstattung kommt in Frage, wenn alle relevanten Standardtherapien ausgeschöpft sind und der ärztlich begründete Antrag genehmigt wird. In der Praxis erfolgen die meisten Cannabis-Verschreibungen heute privat über Telemedizin-Anbieter.

Hinweis: Diese Seite ist redaktionell erstellt und kein medizinischer Rat. Eine Cannabis-Therapie sollte stets in Abstimmung mit einer behandelnden Ärzt:in erfolgen. Die ICD-10-Nomenklatur folgt der ICD-10-GM 2024-Version.