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Cannabis-Telemedizin.com
G40 Cannabis-Relevanz: Etabliert Krankheiten des Nervensystems

Epilepsie

Bei Dravet- und Lennox-Gastaut-Syndrom ist CBD (Epidyolex) als Antiepileptikum zugelassen. Bei klassischer Epilepsie ist die Evidenz schwächer; Cannabis kommt als Add-On bei Therapieresistenz in Frage.

Auch bekannt als: Anfallsleiden · Krampfleiden

Prävalenz

~600.000 Betroffene in Deutschland

Typische Cannabis-Form

Epidyolex (CBD-Fertigarznei) oder reines CBD-Öl

Referenzierte Studien

Cannabis-Therapie für Epilepsie starten

Wenn du nach Standardtherapie weiterhin Beschwerden hast, kann eine Cannabis-Therapie über einen Telemedizin-Anbieter geprüft werden. Der Wizard schlägt einen passenden Anbieter vor.

Häufige Fragen

Ist Cannabis bei Epilepsie (G40) zugelassen?

Cannabis ist in Deutschland für die meisten Indikationen off-label oder im Rahmen des Cannabisgesetzes verschreibbar, wenn Standardtherapien nicht ausreichen. Für Epilepsie gilt die Bewertung: Etabliert — Bei Dravet- und Lennox-Gastaut-Syndrom ist CBD (Epidyolex) als Antiepileptikum zugelassen. Bei klassischer Epilepsie ist die Evidenz schwächer; Cannabis kommt als Add-On bei Therapieresistenz in Frage.

Welche Cannabis-Form wird bei Epilepsie typischerweise verschrieben?

Epidyolex (CBD-Fertigarznei) oder reines CBD-Öl

Übernimmt die Krankenkasse die Cannabis-Therapie bei G40?

Eine GKV-Erstattung kommt in Frage, wenn alle relevanten Standardtherapien ausgeschöpft sind und der ärztlich begründete Antrag genehmigt wird. In der Praxis erfolgen die meisten Cannabis-Verschreibungen heute privat über Telemedizin-Anbieter.

Hinweis: Diese Seite ist redaktionell erstellt und kein medizinischer Rat. Eine Cannabis-Therapie sollte stets in Abstimmung mit einer behandelnden Ärzt:in erfolgen. Die ICD-10-Nomenklatur folgt der ICD-10-GM 2024-Version.