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G43 Cannabis-Relevanz: Häufig Krankheiten des Nervensystems

Migräne

Beobachtungsstudien zeigen Reduktion der Migränetage um 30-50 % unter Cannabis-Therapie. Bei chronischer Migräne (≥15 Kopfschmerztage/Mt) eine etablierte Add-On-Option, vor allem bei Triptan-Versagen oder MOH-Risiko.

Auch bekannt als: Migränekopfschmerz · chronische Migräne

Prävalenz

~10-15 % der Erwachsenen, ~1-3 % chronisch

Typische Cannabis-Form

Ausgewogene THC/CBD-Sorten, inhalativ bei Akutbedarf

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Patient:innen-orientierte Hintergrundinformationen zu dieser Indikation:

Referenzierte Studien

Cannabis-Therapie für Migräne starten

Wenn du nach Standardtherapie weiterhin Beschwerden hast, kann eine Cannabis-Therapie über einen Telemedizin-Anbieter geprüft werden. Der Wizard schlägt einen passenden Anbieter vor.

Häufige Fragen

Ist Cannabis bei Migräne (G43) zugelassen?

Cannabis ist in Deutschland für die meisten Indikationen off-label oder im Rahmen des Cannabisgesetzes verschreibbar, wenn Standardtherapien nicht ausreichen. Für Migräne gilt die Bewertung: Häufig — Beobachtungsstudien zeigen Reduktion der Migränetage um 30-50 % unter Cannabis-Therapie. Bei chronischer Migräne (≥15 Kopfschmerztage/Mt) eine etablierte Add-On-Option, vor allem bei Triptan-Versagen oder MOH-Risiko.

Welche Cannabis-Form wird bei Migräne typischerweise verschrieben?

Ausgewogene THC/CBD-Sorten, inhalativ bei Akutbedarf

Übernimmt die Krankenkasse die Cannabis-Therapie bei G43?

Eine GKV-Erstattung kommt in Frage, wenn alle relevanten Standardtherapien ausgeschöpft sind und der ärztlich begründete Antrag genehmigt wird. In der Praxis erfolgen die meisten Cannabis-Verschreibungen heute privat über Telemedizin-Anbieter.

Hinweis: Diese Seite ist redaktionell erstellt und kein medizinischer Rat. Eine Cannabis-Therapie sollte stets in Abstimmung mit einer behandelnden Ärzt:in erfolgen. Die ICD-10-Nomenklatur folgt der ICD-10-GM 2024-Version.