Mononeuropathien (z.B. Karpaltunnelsyndrom)
Kausal hilft bei KTS oft nur die Operation. Cannabis kann bei chronisch-neuropathischer Schmerzkomponente eingesetzt werden, wenn OP nicht möglich oder Restbeschwerden bestehen.
Auch bekannt als: Karpaltunnelsyndrom · KTS · Sulcus-ulnaris-Syndrom
Prävalenz
KTS: 3-5 % der Erwachsenen
Typische Cannabis-Form
Ausgewogene THC/CBD-Sorten
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Patient:innen-orientierte Hintergrundinformationen zu dieser Indikation:
Referenzierte Studien
- Cannabis-based medicines for chronic neuropathic pain in adults
Mücke M, et al. · 2018
Originalquelle ↗
Cannabis-Therapie für Mononeuropathien (z.B. Karpaltunnelsyndrom) starten
Wenn du nach Standardtherapie weiterhin Beschwerden hast, kann eine Cannabis-Therapie über einen Telemedizin-Anbieter geprüft werden. Der Wizard schlägt einen passenden Anbieter vor.
Häufige Fragen
Ist Cannabis bei Mononeuropathien (z.B. Karpaltunnelsyndrom) (G56) zugelassen?
Cannabis ist in Deutschland für die meisten Indikationen off-label oder im Rahmen des Cannabisgesetzes verschreibbar, wenn Standardtherapien nicht ausreichen. Für Mononeuropathien (z.B. Karpaltunnelsyndrom) gilt die Bewertung: Aufkommend — Kausal hilft bei KTS oft nur die Operation. Cannabis kann bei chronisch-neuropathischer Schmerzkomponente eingesetzt werden, wenn OP nicht möglich oder Restbeschwerden bestehen.
Welche Cannabis-Form wird bei Mononeuropathien (z.B. Karpaltunnelsyndrom) typischerweise verschrieben?
Ausgewogene THC/CBD-Sorten
Übernimmt die Krankenkasse die Cannabis-Therapie bei G56?
Eine GKV-Erstattung kommt in Frage, wenn alle relevanten Standardtherapien ausgeschöpft sind und der ärztlich begründete Antrag genehmigt wird. In der Praxis erfolgen die meisten Cannabis-Verschreibungen heute privat über Telemedizin-Anbieter.
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Hinweis: Diese Seite ist redaktionell erstellt und kein medizinischer Rat. Eine Cannabis-Therapie sollte stets in Abstimmung mit einer behandelnden Ärzt:in erfolgen. Die ICD-10-Nomenklatur folgt der ICD-10-GM 2024-Version.