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Wirkstoffe

CBG (Cannabigerol)

Cannabigerol, partieller CB1-Agonist

Cannabigerol (CBG) ist ein nicht-psychoaktives Cannabinoid, das als Vorläufermolekül in der Cannabispflanze entsteht. Es wird biosynthetisch zu THC und CBD umgewandelt.

Erste präklinische Studien deuten auf antibakterielle, entzündungshemmende und neuroprotektive Effekte hin, siehe Whiting et al., JAMA 2015. Klinische Daten beim Menschen sind bislang dünn.

CBG zeigt eine partielle Agonist-Aktivität am CB1-Rezeptor, was zu therapeutischen Effekten bei Schmerzen und Entzündungen führen könnte, siehe Russo 2017 Eur J Pain.

Weitere Forschung ist notwendig, um die therapeutischen Möglichkeiten von CBG vollständig zu verstehen, siehe NAS 2017 Report.

ICD-10-Relevanz

  • R52 (chronischer Schmerz)
  • G40 (Epilepsie)
  • M79 (Weichteil-Schmerz)

Klinischer Kontext

In Deutschland kann CBG im Rahmen der therapeutischen Anwendung von Cannabis gemäß § 31 Abs. 6 SGB V und unter Beachtung der BfArM-Begleiterhebung verschrieben werden.

Verwandte Begriffe

Hinweis: Diese Definition ist allgemein-informativ und ersetzt keine ärztliche oder rechtliche Beratung. Therapie­entscheidungen treffen ausschließlich Ärzt:innen.