Depressive Episode
Direkte antidepressive Wirkung von Cannabis ist nicht belegt. Patient:innen berichten Verbesserung von Schlaf, Schmerz und Antriebsverlust — typische Add-On-Indikation, keine Monotherapie.
Auch bekannt als: Depression · Major Depression · depressive Phase
Prävalenz
12-Monats-Prävalenz ~7,7 % (DEGS1-MH 2014)
Typische Cannabis-Form
CBD-betont oder ausgewogene THC/CBD-Sorten, niedrig dosiert
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Patient:innen-orientierte Hintergrundinformationen zu dieser Indikation:
Referenzierte Studien
- Adverse Health Effects of Marijuana Use
Volkow ND, et al. · 2014
Originalquelle ↗ - Cannabis as Medicine — Begleiterhebung (Final Report)
Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) · 2022
Originalquelle ↗
Cannabis-Therapie für Depressive Episode starten
Wenn du nach Standardtherapie weiterhin Beschwerden hast, kann eine Cannabis-Therapie über einen Telemedizin-Anbieter geprüft werden. Der Wizard schlägt einen passenden Anbieter vor.
Häufige Fragen
Ist Cannabis bei Depressive Episode (F32) zugelassen?
Cannabis ist in Deutschland für die meisten Indikationen off-label oder im Rahmen des Cannabisgesetzes verschreibbar, wenn Standardtherapien nicht ausreichen. Für Depressive Episode gilt die Bewertung: Aufkommend — Direkte antidepressive Wirkung von Cannabis ist nicht belegt. Patient:innen berichten Verbesserung von Schlaf, Schmerz und Antriebsverlust — typische Add-On-Indikation, keine Monotherapie.
Welche Cannabis-Form wird bei Depressive Episode typischerweise verschrieben?
CBD-betont oder ausgewogene THC/CBD-Sorten, niedrig dosiert
Übernimmt die Krankenkasse die Cannabis-Therapie bei F32?
Eine GKV-Erstattung kommt in Frage, wenn alle relevanten Standardtherapien ausgeschöpft sind und der ärztlich begründete Antrag genehmigt wird. In der Praxis erfolgen die meisten Cannabis-Verschreibungen heute privat über Telemedizin-Anbieter.
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Hinweis: Diese Seite ist redaktionell erstellt und kein medizinischer Rat. Eine Cannabis-Therapie sollte stets in Abstimmung mit einer behandelnden Ärzt:in erfolgen. Die ICD-10-Nomenklatur folgt der ICD-10-GM 2024-Version.