Generalisierte Angststörung
BfArM-Begleiterhebung listet Angststörungen unter den fünf häufigsten Cannabis-Indikationen in Deutschland. Real-World-Daten zeigen Reduktion von Angstsymptomen, Schlafstörungen und Benzodiazepin-Bedarf.
Auch bekannt als: GAS · GAD · allgemeine Ängste
Prävalenz
12-Monats-Prävalenz ~2,2 %
Typische Cannabis-Form
CBD-betont, optional ausgewogene THC/CBD-Sorten abends
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Patient:innen-orientierte Hintergrundinformationen zu dieser Indikation:
Referenzierte Studien
- Cannabis as Medicine — Begleiterhebung (Final Report)
Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) · 2022
Originalquelle ↗ - Nabiximols as an Agonist Replacement Therapy During Cannabis Withdrawal
Allsop DJ, et al. · 2014
Originalquelle ↗
Cannabis-Therapie für Generalisierte Angststörung starten
Wenn du nach Standardtherapie weiterhin Beschwerden hast, kann eine Cannabis-Therapie über einen Telemedizin-Anbieter geprüft werden. Der Wizard schlägt einen passenden Anbieter vor.
Häufige Fragen
Ist Cannabis bei Generalisierte Angststörung (F41.1) zugelassen?
Cannabis ist in Deutschland für die meisten Indikationen off-label oder im Rahmen des Cannabisgesetzes verschreibbar, wenn Standardtherapien nicht ausreichen. Für Generalisierte Angststörung gilt die Bewertung: Häufig — BfArM-Begleiterhebung listet Angststörungen unter den fünf häufigsten Cannabis-Indikationen in Deutschland. Real-World-Daten zeigen Reduktion von Angstsymptomen, Schlafstörungen und Benzodiazepin-Bedarf.
Welche Cannabis-Form wird bei Generalisierte Angststörung typischerweise verschrieben?
CBD-betont, optional ausgewogene THC/CBD-Sorten abends
Übernimmt die Krankenkasse die Cannabis-Therapie bei F41.1?
Eine GKV-Erstattung kommt in Frage, wenn alle relevanten Standardtherapien ausgeschöpft sind und der ärztlich begründete Antrag genehmigt wird. In der Praxis erfolgen die meisten Cannabis-Verschreibungen heute privat über Telemedizin-Anbieter.
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Hinweis: Diese Seite ist redaktionell erstellt und kein medizinischer Rat. Eine Cannabis-Therapie sollte stets in Abstimmung mit einer behandelnden Ärzt:in erfolgen. Die ICD-10-Nomenklatur folgt der ICD-10-GM 2024-Version.