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Cannabis-Telemedizin.com
F95.2 Cannabis-Relevanz: Etabliert Psychische und Verhaltensstörungen

Tourette-Syndrom

Bei Tourette ist Cannabis eine etablierte Therapieoption. Kontrollierte Studien (Müller-Vahl) zeigen Reduktion der Tic-Frequenz. Empfehlung der Deutschen Tourette-Gesellschaft als Reservetherapie.

Auch bekannt als: Tourette · Tic-Störung

Prävalenz

~1 % im Kindesalter, persistierend ~0,5 %

Typische Cannabis-Form

THC-betont (Bedrocan-Klasse) oder Dronabinol

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Patient:innen-orientierte Hintergrundinformationen zu dieser Indikation:

Referenzierte Studien

Cannabis-Therapie für Tourette-Syndrom starten

Wenn du nach Standardtherapie weiterhin Beschwerden hast, kann eine Cannabis-Therapie über einen Telemedizin-Anbieter geprüft werden. Der Wizard schlägt einen passenden Anbieter vor.

Häufige Fragen

Ist Cannabis bei Tourette-Syndrom (F95.2) zugelassen?

Cannabis ist in Deutschland für die meisten Indikationen off-label oder im Rahmen des Cannabisgesetzes verschreibbar, wenn Standardtherapien nicht ausreichen. Für Tourette-Syndrom gilt die Bewertung: Etabliert — Bei Tourette ist Cannabis eine etablierte Therapieoption. Kontrollierte Studien (Müller-Vahl) zeigen Reduktion der Tic-Frequenz. Empfehlung der Deutschen Tourette-Gesellschaft als Reservetherapie.

Welche Cannabis-Form wird bei Tourette-Syndrom typischerweise verschrieben?

THC-betont (Bedrocan-Klasse) oder Dronabinol

Übernimmt die Krankenkasse die Cannabis-Therapie bei F95.2?

Eine GKV-Erstattung kommt in Frage, wenn alle relevanten Standardtherapien ausgeschöpft sind und der ärztlich begründete Antrag genehmigt wird. In der Praxis erfolgen die meisten Cannabis-Verschreibungen heute privat über Telemedizin-Anbieter.

Hinweis: Diese Seite ist redaktionell erstellt und kein medizinischer Rat. Eine Cannabis-Therapie sollte stets in Abstimmung mit einer behandelnden Ärzt:in erfolgen. Die ICD-10-Nomenklatur folgt der ICD-10-GM 2024-Version.